Thomas Koschwitz
hr1-Moderator Thomas Koschwitz Bild © hr/Sebastian Reimold

Der Moderator: neu. Das Team im Studio: neu. Die Sendung: neu. Die Uhrzeit. neu. Am Montag,13. August, um 5 Uhr früh geht es los mit „hr1 – Koschwitz am Morgen“.

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Zugegeben: Der Moderator ist nicht ganz „neu“. Denn Thomas Koschwitz kommt nach Hause, kehrt zurück zum Hessischen Rundfunk und nach Hessen. Viele Hörer werden ihn noch „im Ohr“ haben. Jetzt können sie sich wieder jede Woche auf ihn freuen. Von Montag bis Freitag, immer von 5 bis 9 Uhr. Ihm im Studio zur Seite steht das neue Team für den Service: Co-Moderatorin Simone Reuthal kümmert sich um die Verkehrslage auf Hessens Straßen. Ihre Kollegen David Ahlf und Bastian Korff informieren zu jeder Viertelstunde über das aktuelle Wetter, jeweils im Zweiwochen-Rhythmus.

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zum Download Das Team von "hr1 - Koschwitz am Morgen": David Ahlf, Simone Reuthal, Thomas Koschwitz, Bastian Korff (v.l.n.r.)

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Bei allen Neuerungen können sich die hr1-Hörer natürlich weiter darauf verlassen, alles Wichtige aus Hessen und der Welt zu erfahren. „Unsere Hörer können erwarten, dass wir sie gewohnt kompetent und redlich informieren. Aber auch, dass sie vergnügt in den Tag begleitet werden“, verspricht Thomas Koschwitz. Natürlich auf seine Art, also „ab und zu mit einem anderen Blick auf die Dinge“. Und wann ließe sich das für ihn besser vermitteln als zu früher Stunde: „Ich liebe Anfänge. Der Tag liegt vor Dir!“ Diese Stimmung will er mit seinen Hörern teilen. In „hr1 – Koschwitz am Morgen“.

Karriere in Radio und Fernsehen

Thomas Koschwitz war bis in die neunziger Jahre eine der Stimmen im hr. So prägte er den Erfolg von hr3 maßgeblich mit seinem unverwechselbaren Klang, seinem Wortwitz und Charme. Sendungen wie „Pop auf Wunsch“, „Pop und Weck“ oder „Mittagsdiscotheke“ sind mit ihm verbunden. Zuvor fing er 1975 mit gerade einmal 19 Jahren als jüngster hr-Nachrichtensprecher an.

Bundesweit populär wurde Koschwitz mit seinem Sprung ins Fernsehen als Nachfolger von Thomas Gottschalk in der „Late Night Show“ bei RTL. Danach zeigte er in zahlreichen Show- und Talkformaten seine ganze Bandbreite, von purer Unterhaltung bis zum harten Polittalk. Dem Radio blieb Thomas Koschwitz auch weiterhin treu, mit Sendungen quer durch die Republik. Mit „hr1 – Koschwitz am Morgen“ schlägt der beliebte Moderator ein neues Kapitel an vertrauter Stätte auf.

Weitere Informationen

„hr1 – Koschwitz am Morgen“: Zeiten und Fakten

Start: Montag, 13. August, 5 Uhr

Sendezeiten: Montag bis Freitag. 5 bis 9 Uhr

Moderationsteam: Thomas Koschwitz, Simone Reuthal (Verkehr), David Ahlf und Bastian Korff (Wetter)

Weitere Veränderungen:
- Der hr1-Zuspruch hat morgens einen neuen Sendeplatz um 5.15 Uhr und wird abends um 19.15 Uhr wiederholt.
- Die nachfolgende hr1-Sendung am Vormittag beginnt bereits um 9 Uhr und läuft bis 12 Uhr.

Alle Informationen auch unter www.hr1.de.

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Extra: Interview mit Thomas Koschwitz

Was reizt Dich daran, zu nachtschlafender Zeit aus dem Bett zu fallen und pünktlich um 5 Uhr hinter dem Mikrofon zu sitzen?

Thomas Koschwitz: Mehrere Dinge. Ich liebe Anfänge. Der Tag liegt vor Dir. Was wird er bringen? Für mich ist jeder Tag tatsächlich ein Geschenk, und da ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die keine Lust aufs Aufstehen haben, macht es mir großen Spaß, diesen Menschen gute Laune und Zuversicht zu vermitteln. Das geht nur in einer Frühsendung. Deswegen.

Hast Du Rituale oder Angewohnheiten, die es Dir leichter machen, so früh richtig in Schwung zu kommen?

Thomas Koschwitz: Ja, Kaffee ist wichtig, und Zeit. Duschen. Erste Meldungen lesen auf dem iPad.

Auf einer aufsteigenden Skala von 1 bis 10: Lerche oder Eule?

Thomas Koschwitz: Lerche: 10. Eule: 5 (Nächte mag ich schon auch).

Aufgeregt oder freudig entspannt?

Thomas Koschwitz: Freudig, angespannt und neugierig.

Worauf freust Du Dich am meisten?

Thomas Koschwitz: Das sind mehrere Dinge: Ich sehe den Spaß in den Augen der neuen Kollegen in der Frühredaktion. „Mein“ altes Funkhaus, das sich in den vergangenen 20 Jahren unfassbar verändert hat. Trotzdem sind die alten Gänge noch da! Also, ich freue mich auf das alles, verbunden mit der Erkenntnis, dass trotzdem alles neu ist.

Und worauf können sich die Hörer am meisten freuen?

Thomas Koschwitz: Auf meinen Spaß an dieser Arbeit! Es war überwältigend zu sehen, wie viele Menschen sich ganz offenbar freuen, dass ich jetzt wieder komme. Damit habe ich nicht gerechnet. Das rührt aber vermutlich daher, dass wir in den Achtzigern und Anfang der neunziger Jahre eine sehr gute Zeit zusammen hatten, die Hörer, das Kollegen-Team und ich. Die Hörer können erwarten, dass wir sie gewohnt kompetent und redlich informieren, aber auch, dass sie vergnügt in den Tag begleitet werden. Und ich will versuchen, ab und zu einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen.

Der Hessische Rundfunk und Hessen sind Dein neues, gleichwohl vertrautes Zuhause. Was ist das Besondere daran, hier Radio zu machen?

Thomas Koschwitz: Alles! Ich durfte hier mit 17 Jahren mein erstes Feature über die Blindenstudienanstalt in Marburg machen. Mit 19 Jahren Nachrichtensprecher sein. Mit Werner Reinke und Martin Hecht die unglaublichste Radiozeit bei hr3 erleben! Und jetzt darf ich wiederkommen und mit den Menschen, die ich ewig kenne, Zeit verbringen. Das ist besonders.

In welchem Frankfurter Stadtteil hast Du ein neues Zuhause gefunden?

Thomas Koschwitz: Im Westend. Meine Frau und ich haben lange Zeit in einem zumindest optisch ähnlichen Kiez in Berlin gelebt.

Apfelwein oder Austellung? Mainufer oder neue Altstadt: Wo und womit wirst Du Dich in Frankfurt am besten entspannen?

Thomas Koschwitz: Äppelwoi zum Entspannen, Mainufer und neue Altstadt zum Aufsaugen, und Ausstellungen, um neue Welten zu entdecken...

Du hast zwei Katzen. Die bekommen auch ein völlig neues Zuhause. Hast Du dafür ein Eingewöhnungsprogramm entwickelt?

Thomas Koschwitz: Das geht nur mit großer Geduld. Zum Glück stimmt es nicht, dass Katzen eher der Umgebung vertrauen, als ihren Bezugspersonen. Unsere beiden empfinden uns als Teil ihrer Herde. Wobei wir für die niederen Aufgaben da sind. Etwa ein halbes Jahr, dann dürften auch die beiden „angekommen“ sein.

Was ist der wichtigste Gegenstand, den Du nach Frankfurt mitbringst?

Thomas Koschwitz: Ein Minikunstwerk, das mir eine Praktikantin im Schlosspark-Theater in Berlin anlässlich einer Premiere, bei der ich mitspielen durfte, schenkte. Es ist wohl üblich, dass man sich zu Premieren im Theater etwas schenkt. Und sie fertigte dieses Bild mit der Unterschrift: „Alles wird gut werden“. Das hat mich damals sehr beeindruckt, denn ich war höllisch aufgeregt an diesem Tag.

Berliner Weiße oder Äppler?

Thomas Koschwitz: Geht auch Sauvignon Blanc? Ab und zu auch einen Äppler.

Vermisst Du Berlin?

Thomas Koschwitz: Ein paar Freunde dort, ja.

Hartmut Hoefer
Hartmut Hoefer Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent
Team Hörfunk und Orchester
Hartmut Hoefer
Telefon: +49 (0)69 155-5012
E-Mail: hartmut.hoefer@hr.de