Nico Hofmann
Nico Hofmann Bild © HR/Marcus Höhn

Nico Hofmann lebt für seine Arbeit. Im hr1-Talk am Sonntag, 22. Juli gesteht er jetzt: „Darunter leide ich, das ist nicht glücklichmachend.“ Außerdem verrät der Filmproduzent: „Mir fehlt eine intime, klare Beziehung.“

Eine Partnerschaft, „mit der man auch älter werden kann, das fehlt mir zusehends. Und mir fehlen offen gestanden auch die Kinder.“ Allerdings sei Hofmann in den vergangenen 20 Jahren überhaupt nicht bereit gewesen für eine Partnerschaft. „Ich habe wirklich mein Leben unglaublich selbstzentriert gelebt, ich habe für die Firma und meine Filme gelebt.“

Nervige Popcornesser

Das Kino ist für Nico Hofmann „eine Art von Heiligtum“, er beschwert sich: „Mich nerven die Popcornesser“. Er erklärt: „Das ist ein spezieller Moment, auf eine große Leinwand zu schauen. Ich esse weder Popcorn, noch schmeiße ich Cola-Büchsen rum.“ Hofmann braucht im Kino seine Ruhe und möchte wirklich „das Gefühl haben, dem Film ausgesetzt zu sein, und das geht nur mit einer gewissen Sensibilisierung.“ Gefällt dem Produzenten ein Film jedoch nicht, verlässt er das Kino: „Ich habe eine Toleranzschwelle von 35 Minuten, wenn es mich definitiv ärgert, dann gehe ich raus.“

Entscheidung nach Bauchgefühl

Von der Marktforschung hält der Filmproduzent Nico Hofmann nichts, vielmehr vertraut er auf sein Bauchgefühl: „Das ist ein unheimliches Übel, vor allem bei den privaten Sendern, sich nur auf Marktforschung zu verlassen. Die Marktforschung ist oft ganz klar schuld daran, dass es scheitert, deshalb verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl.“

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Sendung und Podcast

Das ganze Gespräch von Moderator Uwe Berndt mit Nico Hofmann sendet hr1 am Sonntag, 22. Juli, von 10 bis 12 Uhr. Der hr1-Talk kann auch als Podcast abonniert werden: www.hr1.de.

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