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Der Modeschöpfer Wolfgang Joop zeigt sich über den heutigen Tod seines weltberühmten Kollegen Karl Lagerfeld tief erschüttert: „Es hat mir die Sprache verschlagen und die Tränen in die Augen gedrückt“, sagt er im Gespräch mit hr1

Eine Ära sei vorüber, so der 74-Jährige: „Jetzt geht diese Welt zu Ende, die ich so lange kannte. Mit ihm ist einer der letzten dieser großen Figuren gegangen.“

Zwischen ihm und Lagerfeld habe es zwar immer wieder ein „kleines Gebitche“ gegeben. Dies ändere aber nichts an seiner Anerkennung und Bewunderung für dessen Arbeit: „Wenn man ihn einmal kennengelernt hat, wie präzise er all diese Dinge, die Auftritte geplant hat.“ An Lagerfeld habe er immer seine „Bescheidenheit und Zurückhaltung“ geschätzt.

Nach Einschätzung von Wolfgang Joop habe Karl Lagerfeld gegen Ende seines Lebens „keine Lust mehr gehabt, sich mit dem Alter auseinanderzusetzen. Er hat einfach losgelassen und gesagt: Das war’s! Einen Lagerfeld kann ich mir nicht alt und krank vorstellen.“

Von Karl Lagerfeld bleibe auch nach seinem Tod, „dass er einer der allerersten Europäer“ gewesen sei. „Darauf sollten wir sehr stolz sein“, würdigt Wolfgang Joop Deutschlands bekanntesten Modeschöpfer in hr1.

Hartmut Hoefer
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