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Die Bundesliga ist in der Corona-Zwangspause, die Kicker sind im Home-Training. In hr1 sprach Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic darüber, wann und wie der Spielbetrieb weitergehen könnte - und wie es seinen beiden an Corona infizierten Spielern geht.

„Ich freue mich auf den Tag, an dem wir wieder zuhause im ausverkauften Stadion spielen“, sagte Bobic im Gespräch mit Thomas Koschwitz. Doch wann das sein wird, steht noch in den Sternen. Das weiß auch der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.

„Wollen Saison zu Ende spielen“

Zwar sehe er eine Chance, die Saison im Mai und Juni zu Ende zu spielen. Aber das hänge auch von der Politik und den Gesundheitsämtern ab, so Bobic. „Und in diese Glaskugel können wir nicht reinschauen.“ Immerhin sei ein Saisonabbruch zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Thema. Fakt sei aber, dass sich bei einer Fortsetzung die kommende Saison nach hinten verschieben werde. "Wir wollen die Saison auf jeden Fall zu Ende spielen. Das ist unser erklärtes Ziel. Und zwar nicht nur wegen des Geldes", stellte er in hr1 klar. Der sportliche Aspekt sei genauso wichtig.

Insgesamt vier Infizierte bei der Eintracht

Bis es soweit ist, befinden sich die Profis der Eintracht alle in häuslicher Quarantäne. Vier Corona-Fälle habe es im Verein gegeben. Zwei Spieler und zwei Mitarbeiter seien betroffen. „Einer hat es gar nicht gemerkt“, erzählte Bobic. Andere hätten zwei Tage einen trockenen Hals, keinen Geruchs- und Geschmackssinn gehabt, dazu leichtes Fieber und Gliederschmerzen. „Die wissen jetzt, wie sich das anfühlt.“ Inzwischen gehe es aber allen wieder gut. Laut Vereinsangaben hatte es bei der Eintracht insgesamt 60 Tests gegeben.

Erholungsphase für den Rasen

„Wenn es wieder losgeht, müssen wir zwei bis drei Wochen vorher anfangen, mit der Mannschaft zu trainieren“, sagte Fredi Bobic. „Der einzige, der sich über die derzeitige Situation freut, ist der Rasen“, so Bobic. Auf dem könne man "jetzt ein schönes Picknick machen“.


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