Nina Hoss, 2019

Nina Hoss kann über ihren eigenen Nachnamen lächeln. „Ich bin damit seit dem Kindergarten aufgewachsen“, sagt die Schauspielerin über ihre Namensverwandschaft mit der Filmfigur Hoss Cartwright aus der TV-Kultserie „Bonanza“.

Sie habe ihn noch ganz genau vor Augen, wie sie in hr1-Talk am Sonntag schildert: „Hoss, der Dickliche. Er war so ein bisschen dümmlich, aber man konnte ihn gern haben.“

Nina Hoss gehört zu Deutschlands erster Garde auf der Leinwand. Auf der Schauspielschule lernte sie zusammen mit lauter späteren Stars: Devid Striesow, Mark Waschke, Lars Eidinger, Fritzi Haberlandt. „Das war eine tolle Zeit. Es war ein interessanter Jahrgang, das haben wir gemerkt“, erinnert sich Nina Hoss im Gespräch mit Klaus Reichert. „Wir wollten alle etwas und haben etwas gewagt. Das begleitet einen.“ Nie würde sie einem Superstar wie Meryl Streep etwas neiden: „Ich freue mich, wenn andere gut sind. Die bewundere ich, das macht doch Freude!“

Völlig paralysiert von David Bowie

Das Zusammentreffen mit einem anderen Star ging nicht spurlos an ihr vorüber: Ein gemeinsamer Auftritt auf der „Wetten, dass..?“-Couch mit David Bowie. „Ich wusste nicht, wo oben und unten ist. Ich saß auf diesem Sofa, und David Bowie kam rein, ich war völlig paralysiert und starrte ihn die ganze Zeit an.“ Kaum auszuhalten sei es dann für sie danach in der VIP-Lounge vor dem Abflug gewesen: „Die Tür geht auf, und Bowie kommt mit seinem ganzen Tross an, ich war so aufgeregt, ich dachte, ich halte diese Präsenz nicht aus. Ich bin aufgestanden und an ihm vorbeigelaufen.“ Dann die Überraschung: „Er sagt, ‚Hey, Nina!‘ Ich bin gestorben, wieso weiß der meinen Namen, dachte ich noch.“

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Sendung und Podcast

Das ganze Gespräch mit Nina Hoss und Moderator Klaus Reichert sendet hr1 am Sonntag, 19. Januar, von 10 bis 12 Uhr. Der hr1-Talk kann auch als Podcast abonniert werden: www.hr1.de.

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Hartmut Hoefer


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