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Am heutigen 27. Februar berichtete das Journal Frankfurt, dass Rem Koolhaas eine Skizze für den Neubau der Städtischen Bühnen am Frankfurter Osthafen vorgelegt hätte. Eine Beteiligung Koolhaas‘ schließt der Architekturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Niklas Maak, bei einem Gespräch mit hr2-kultur aber aus.

Rem Koolhaas war nicht an der Skizze beteiligt

Niklas Maak habe mit der Presseabteilung des Architekturbüros Office for Metropolitan Architecture (OMA), dessen Mitglied Stararchitekt Koolhaas ist, gesprochen und erfahren, der Entwurf stamme nicht vom Architekten selbst. Das Projekt entstand ohne sein Wissen und sei eine Privatinitiative einer OMA-Mitarbeiterin.

„Ich sehe diesen Entwurf eher kritisch“

„Man kann das so bauen, die Frage ist, ob es sinnvoll wäre, in Frankfurt eine tatsächlich so auf das Spektakel ausgerichtete Architektur zu errichten“, zweifelt Maak. „Generell muss man fragen, ob das eine Architektur ist, die stadträumlich sinnvoll ist, die der Stadt Frankfurt einen neuen sozialen Ort gibt, oder ob das nicht eher eine für Tourismusprospekte designte Architektur ist, die von weitem spektakulär aussieht, die aber dann im Detail vollkommen maßstabslos da am Fluss steht.“

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Das vollständige Interview

Das vollständige Interview ist auf hr2.de verfügbar.

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Janina Schmid


Pressereferentin hr2-kultur
Janina Schmid
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