Jazzmeia Horn

Die amerikanische Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet am Mittwoch, 27. Oktober, gemeinsam mit ihrem Quartett und der hr-Bigband das 52. Deutsche Jazzfestival Frankfurt. Mit dabei sind in diesem Jahr an vier Abenden im hr-Sendesaal Andreas Schaerer, Antonio Sanchez, das Fabian Dudek Quartett, das Pablo Held Trio, Petter Eldh’s Koma Saxo und Lucia Cadotsch. Tickets sind ab Donnerstag, 12. August, erhältlich.

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Die diesjährige 52. Auflage des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt gibt Gelegenheit, etliche Acts zu präsentieren, die eigentlich schon für 2020 geplant waren. Aus dem vergangenen Jahr stammt auch die Idee, ein besonderes Augenmerk auf Vokalist*innen zu richten.

Jazzmeia Horn – Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen

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"She IS the future of Jazz", behauptet der Produzent Larry Rosen. Jazzmeia Horn gilt als der neue Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen: Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und den 1. Preis der elitären Thelonious Monk International Jazz Competition kann sie aktuell vorweisen. In der außergewöhnlichen Stimme der temperamentvollen, selbstbewussten Sängerin lebt das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst, von den archaischen Field Hollers des Südens bis hin zu hochvirtuosen Scat-Improvisationen. Bekannt geworden durch spektakuläre Interpretationen von Standards, schreibt Jazzmeia Horn heute viele Songs selbst. "The Artistry of Jazzmeia Horn" drückt sich nicht nur in ihrer Musik aus. Wer sie sein will, das zeigt sie auch in ihren farbenfrohen Bühnenoutfits, die sie selbst näht. Im ersten Set am Mittwoch, 27. Oktober, wird Jazzmeia Horn ihre Kunst zunächst mit ihrem eigenen Quartett zelebrieren. Im zweiten Set wird sie mit der hr-Bigband, unter der Leitung von Jim McNeely, zu erleben sein.

Andreas Schaerer "A Novel of Anomaly" und Antonio Sanchez & Bad Hombre

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zum Download Andreas Schaerer - "A Novel Of Anomaly"

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Andreas Schaerer ist nicht einfach nur Sänger, er ist ein veritables Stimmwunder. Denn der Schweizer kann nicht nur außergewöhnlich schön singen, er beatboxt, jodelt und trompetet auch und tut alles, was man mit einer Stimme machen kann und vielleicht noch ein bisschen mehr. Beim Jazzfestival steht er mit seinem Quartett mit Schlagzeuger Lucas Niggli, Akkordeonist Luciano Biondini und Gitarrist Kalle Kalima auf der Bühne im hr-Sendesaal. Nach zwei Jahren mit Live-Auftritten mündete die Kollaboration der Vier 2018 in das Album "A Novel of Anomaly". Es lotet einen weiten Bereich musikalischer Möglichkeiten: aus von indischer Rhythmik über italienische Melodienseligkeit und finnischen Tango bis zu rockigen Alpenklängen.

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Der mexikanische Schlagzeuger Antonio Sanchez macht bereits seit den späten 90er- Jahren in New York von sich reden, spielte mit den Größen wie Chick Corea, Gary Burton oder Michael Brecker. Wut und Frust über die politischen Verhältnisse der Ära Trump kanalisierte er 2017 in seinem Album "Bad Hombre", auf dem er das Schlagzeugspielen als ein meditatives und heilendes Ritual zelebriert. Mal akzentuiert er verspielte elektronische Soundscapes, mal schlägt er polyrhythmisch verschachtelte Schneisen durch ein Inferno aus pulsierenden Basslinien und wabernden Synthi-Flächen. In Frankfurt werden diese Parts von zwei Musikern beigesteuert, die sich in der New Yorker Underground-Szene an der Schnittstelle zwischen Elektro und Jazz tummeln: von dem Tastenvirtuosen und Soundfrickler BIGYUKI und vom Bassgitarristen Lex Sadler. Vokale Klangfarben im Klanggewitter aus Elektronik und Drums liefert Thana Alexa. Sie verbindet ungerade Metren und mikrotonalen Gesang aus ihrer osteuropäischen Heimat mit großer Kunstfertigkeit in Sachen Jazz.

"Young German Jazz": Fabian Dudek Quartett und hr-Bigband featuring Pablo Held Trio

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Dieser Festivalabend ist den jungen Musikern des deutschen Jazz gewidmet. Der hessische Saxofonist Fabian Dudek ist gerade mal 27 Jahre alt und schon ein Musiker mit einer durchaus eigenen ausdrucksstarken Sprache. Einiges an seinem Spiel erinnert an die ungestüme und fast brachiale Wildheit eines Peter Brötzmann. Seine herausragenden individuellen Qualitäten beweist Dudek besonders in seinem Quartett. Zusammen mit dem ebenfalls aus Hessen stammenden Bassisten David Helm, Pianist Felix Hauptmann sowie Schlagzeuger Fabian Arends entwickelt er eine Musik, die neugierig über Zäune schaut und die Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder verblüfft.

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zum Download Pablo Held Trio

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Der 1986 geborene Pablo Held hat auf dem Schlagzeug angefangen, bevor mit zehn Jahren das Klavier zu seinem Instrument wurde. Seit 2006 ist sein Trio mit Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel Helds musikalisches Zuhause. Konzerte mit diesem Trio sind ein großes Abenteuer in radikaler Spontaneität: Bei den Gruppenimprovisationen nimmt der Lauf der Musik immer wieder ungeahnte Wendungen. Für das Konzert beim 52. Deutschen Jazzfestival Frankfurt wird Jim McNeely die Musik von Pablo Held für dessen Trio und die hr-Bigband arrangieren und Held ist gespannt darauf, wie der Chefdirigent der hr-Bigband seine Musik in einen großorchestralen Klang überführen wird.

Petter Eldh’s Koma Saxo und Lucia Cadotsch "Speak Low"

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Der 1983 geborene Petter Eldh arbeitete mit Django Bates oder Marius Neset und gehört zu den herausragenden Bassisten seiner Generation. Zu ihm gesellen sich der enorm umtriebige Schlagzeuger Christian Lillinger sowie die drei Saxofonisten Mikko Innanen, Jonas Kullhammar und Otis Sandsjö. Zusammen bilden diese Fünf Petter Eldh’s Koma Saxo, eine schlagkräftige Truppe mit einem eigenen Sound und enormer Energie. Erdige Grooves, hymnische Balladen und kathartisches Free Playing machen ihre Musik zu einem eindrücklichen Erlebnis.

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Die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch wurde für ihr 2016 erschienenes Album "Speak Low" mit internationalen Lobeshymnen geradezu überschüttet. Im hr-Sendesaal wird ihr folkartiger, glockenreiner Gesang durch Personal aus dem ersten Set des Abends ergänzt: Petter Eldh mit seinem kraftvollen und hochbeweglichen Bass-Spiel sowie Otis Sandsjös Tongirlanden auf dem Saxofon. Aus dem Zusammenspiel von Stimme, Saxofon und Kontrabass entsteht ein Sound, der die Songs des Great American Songbook auf eine neue, überraschende Weise zeitlos und bedeutungsvoll erscheinen lässt.

Weitere Informationen

Programm 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt

Mittwoch, 27. Oktober
Jazzmeia Horn Quartet, 19 Uhr
hr-Bigband featuring Jazzmeia Horn, 21 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober
Andreas Schaerer "A Novel of Anomaly", 19 Uhr
Antonio Sanchez & Bad Hombre, 21 Uhr

Samstag, 30. Oktober
Fabian Dudek Quartett, 19 Uhr
hr-Bigband featuring Pablo Held Trio, 21 Uhr

Sonntag, 31. Oktober
Petter Eldh’s Koma Saxo, 19 Uhr
Lucia Cadotsch "Speak Low", 21 Uhr

Ende der weiteren Informationen

Alle Konzerte finden im hr-Sendesaal, Funkhaus am Dornbusch, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt statt.

Einzeltickets je 25 EUR oder 42 EUR je Doppelticket für denselben Konzertabend sind über hr-ticketcenter.de oder telefonisch unter 069 155 - 2000 / - 4111 / - 6655 ab Donnerstag, 12. August erhältlich.

Die Konzertabende am Mittwoch, 27. Oktober, und am Samstag, 30. Oktober, werden live auf hr2.de, Youtube und Facebook gestreamt. Alle Konzertabende werden live in hr2-kultur übertragen.

Weitere Pressefotos zum Download gibt es hier.

Weitere Infos unter hr2.de.

Weitere Informationen

Das 52. Deutsche Jazzfestival Frankfurt ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft.

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Janina Schmid


Pressereferentin hr2-kultur
Janina Schmid

Telefon: +49 (0)69 155-4498
E-Mail: janina.schmid@hr.de