Bundesministerin und Autorin Julia Klöckner
Bundesministerin und Autorin Julia Klöckner Bild © hr/GTVH/Torsten Silz

„Ich sehe weder das Ende der Koalition noch der Fraktionsgemeinschaft“, sagte Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, im hr3-Talk mit Bärbel Schäfer am Sonntag, 24. Juni, um 10 Uhr zur aktuellen Situation der Unionsparteien in der Bundesregierung.

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Julia Klöckner weiter in hr3: „Ich liege nachts nicht schlaflos in den Kissen. Ich bin sehr gelassen in der Frage. CDU und CSU ringen um den richtigen Weg. Wir sind die einzigen, die sich darum kümmern, wie wir die Themen Flüchtlinge, Migration und Integration geordnet hinbekommen.“

Die 45-jährige stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende fügte hinzu: „Deutschland ist nicht allein auf der Welt, wir können uns nicht abschotten. Wir müssen schauen, dass wir zwischen europäischen und deutschen Entscheidungen nicht die europäische Einigung und Solidarität über Bord werfen.“

„Wir ziehen uns sehr, sehr schnell moralische Keulen über“

Die CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz sagte bezüglich einer offenen Debatte in der Gesellschaft: „Wir sind in Deutschland etwas eingeschüchtert. Wir ziehen uns sehr, sehr schnell moralische Keulen über. Wir haben Angst vor dem Vorwurf, islamophob oder rassistisch zu sein.“

Wer Rassist sei, müsse auch so benannt und dementsprechend bestraft oder geahndet werden, so stellte Klöckner klar. Sie fügt aber auch hinzu: „Wir sollten benennen, was Unrecht ist. […] Wir müssen darüber reden können, welche Probleme wir haben in unserem Land, damit wir ein offenes Land bleiben können.“

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer mit Julia Klöckner steht unter www.hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Huebl, Pressereferent
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de