hr3-Moderatorin Kate Menzyk und Sänger Mark Forster

„Ich feiere so gut wie immer in Polen Weihnachten, in der Nähe von Warschau. Wir feiern traditionell. Es gibt immer zwölf Gerichte auf der Weihnachtstafel“, der Sänger und Songwriter Mark Forster erzählte in der „Kate Menzyk Show“ in hr3 über die Weihnachtsrituale seiner Familie in Polen.

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Der Pop-Sänger verriet seinen kulinarischen Geschmack. „Es gibt geile Gerichte wie Bigos, es gibt aber auch eklige polnische Sachen wie Fisch in Gelee. Bei uns mag es keiner, aber das gibt es halt.“

„Unter der Tischdecke liegt Stroh und Geld“

Eine besondere Tradition ist das Freihalten eines Tischplatzes für einen bedürftigen Besucher. „Es gibt einen gedeckten Platz für einen unerwarteten Gast. Wenn du in Polen nicht weißt, wo du hingehen sollst, dann kannst du überall klingeln“, sagte Mark Forster im hr3-Studio.

Außerdem liegen für die Kinder „Stroh und Geld“ unter der Tischdecke, erzählte der Sänger. Das seien „nur Groschen, die aber fast nichts wert sind“. Mark Forster weiter in hr3: „Eine Schuppe vom Fische behält man im Geldbeutel, damit sich das Geld vermehrt.“ Und: „Man sollte sich nicht in der Tür verabschieden.“

Karrierepläne in Polen?

Musikalisch ist Mark Forster seinen polnischen Wurzeln ebenfalls treu. „Ich habe bei ‚Sing meinen Song‘ das Schlaflied „Lulajże, Jezuniu“ von Maria an das Jesus-Baby gesungen, das ist die Hit-Ballade der Weihnachtslieder in Polen.“

Das Echo darauf war für den 34-Jährigen sehr positiv. „Ich habe danach viel Liebe bekommen von Polen, die in Deutschland leben.“ Der in der Pfalz aufgewachsene Sänger ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann nochmal ganz groß in Polen durchstarte.“  

Das Interview lief in der hr3-Sendung „Die Kate Menzyk Show“.

Sebastian Huebl, Pressereferent

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de