Max Giesinger
Max Giesinger Bild © hr/Klaus Sahm

„Das Handy nimmt so viel von unserer Kreativität weg. Es ist wichtig, die Stille zuzulassen und zu sagen: Ich langweile mich jetzt mal“, sagte der Singer und Songwriter Max Giesinger im hr3-Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer. Der 30–Jährige ergänzte: „Vielleicht hat das unsere Generation verlernt. Das Hirn ist nicht dafür gemacht, dass du es die ganze Zeit mit Informationen zuballerst.“

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Der Musiker bezeichnete sich als einen „rastlosen Typ“. Er sagte in hr3: „Es gab eine Zeit, da hatte ich Angst, mich zu viel mit mir selbst zu beschäftigen. […] Ich konnte nicht mehr abschalten und entspannen.“ Diese Erfahrung habe er 2016, im Jahr seines musikalischen Durchbruchs, gemacht.

„Ich habe mich nicht getraut, vor Leuten zu reden“

Zu seinen Anfängen in der Musik erklärte er:Als Straßenmusiker war ich schüchtern, unerfahren, und ich habe schief gesungen. Ich habe mich nicht getraut, vor Leuten zu reden, das kam nach und nach.“

In der Schule habe Max Giesinger „uncool“ ausgesehen, meinte er. „Durch die Musik habe ich etwas mehr Respekt bekommen. Da haben die Mitschüler gemerkt, der kann ja irgendetwas.“

„Ich bin ein sozialer Typ“

Er sei nur noch selten im heimischen Karlsruhe bei der Familie. Gute Freundschaften pflege er unter anderem unter Musikerkollegen. „Wenn ich die richtigen Leute um mich herum habe, kann ich mich überall auf der Welt zu Hause fühlen. Ich bin ein sozialer Typ“, erklärte Max Giesinger in hr3.

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer mit Max Giesinger steht unter hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Huebl, Pressereferent
Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de