Schauspieler Benno Fürmann und hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer

Bei den Dreharbeiten zum Film „Intrigo – Tod eines Autors“, bei dem Benno Fürmann die Hauptrolle spielt, sollte er seinen Filmpartner Ben Kingsley als „Sir“ ansprechen. „Ich konnte das ‚Sir Ben‘ nicht die ganze Zeit durchziehen, nannte ihn auch manchmal ‚Ben‘, war dann gespannt, wie er reagiert. Man hat gesagt, er flippt total aus, wenn es Leute nicht sagen. Das war aber nicht so“, verrät der 46-jährige Schauspieler im hr3-Sonntagstalk bei Bärbel Schäfer.

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Ben Kingsley, der auch wahlweise mit „BK“ angesprochen wird, sei ganz entspannt gewesen. Für ein näheres Kennenlernen habe es aber nicht gereicht. „Das geben die Rollen im gemeinsamen Film ‚Intrigo‘ nicht her“, erzählt Benno Fürmann. Der Film „Intrigo – Tod eines Autors“ wird vom 25. Oktober an in den Kinos zu sehen sein.

Privat sucht der Schauspieler einen Ausgleich von der Schauspielerei im Lesen: „Ich genieße das sehr, lese gern ein Sachbuch und Prosa, plus Drehbücher. Es sei „immer wieder schön, nach einer nicht so tollen Drehbucherfahrung in wirkliche Kunst abzugleiten“, so Fürmann.

„Die Autorität in mir hat mich beim Vatersein überrascht“

Neu entdeckt hat er seine private Rolle als Vater, seine Tochter ist im Teenager-Alter. „Die Autorität in mir hat mich beim Vatersein überrascht. Ich dachte eigentlich, dass die Mutter die Strenge wird und ich der ‚Spaß-Vater‘ werde, und es war zwischendurch konträr.“

Er fügt hinzu: „Mir ist wichtig, dass ich ein fehlbarer Vater bin und auch sein darf. Es ist wichtig, dass ich das dann auch zugeben muss und nicht kindisch, männlich auf mein Recht beharre.“ Man müsse „in der Pubertät vom Gas gehen“ und „den Rahmen lockern“.

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer mit Benno Fürmann steht unter www.hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Huebl, Pressereferent

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de