Frank Thelen
Unternehmer Frank Thelen. Bild © HR/EYECATCHME.Photography

Scheitern will gelernt sein und darf nicht noch gefeiert werden. Der Unternehmer Frank Thelen hat im Gespräch mit Bärbel Schäfer, im hr3-Sonntagstalk am 9. September, dazu eine ganz klare Meinung: „Scheitern ist nicht cool.“

Natürlich gehöre das Scheitern zum Erfolg, so Thelen weiter. Diese „Fuckup Nights“ hingegen, in denen „das Ganze auch noch zelebriert wird, generieren eine falsche Kultur.“ Aber „wir müssen uns trauen, die Komfortzone zu verlassen und danach sauber zu reflektieren, warum wir hingefallen sind, und es danach besser machen.“

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Wir sind in vielen Dingen Weltmeister

Frank Thelen meint: „Neue Technologie wird die Dinge zehn Mal so gut machen. Wir sind Weltmeister darin, Dinge kontinuierlich besser zu machen.“ Aber was uns fehle, so Thelen, das sei der Mut, etwas komplett neu zu machen: „Da sind wir einfach nicht stark drin, in diesem radikalen neu Denken.“

Neid ablegen

„Wir haben in Deutschland vielmehr noch eine Neidkultur“, führt der Investor am Beispiel des Flugtaxis an: „Das Produkt ist fast fertig. Wenn man darüber spricht, ist das doch toll, und endlich haben wir einen Politiker, der sich traut, in die Zukunft zu denken, und die Deutschen haben nichts Besseres zu tun, als über Flugtaxis zu lachen.“ Und weiter: „Man kann auf alles Mögliche neidisch sein. Das ist eine Eigenschaft, die sollten wir Deutsche ablegen“.

Unternehmerisches Denken fördern

Einen Anfang könne die Schule machen, indem sie Start-up-AGs anbiete, so Thelen. Er fordert dazu auf: „Bitte, andere Dinge aus den Lehrplänen rausnehmen und dafür einfach ein bisschen mehr programmieren und ein bisschen mehr Start-up reintun.“

Weitere Informationen

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer mit Frank Thelen steht unter www.hr3.de als Podcast zur Verfügung.

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Pressereferentin
Team Hörfunk und Orchester
Rachel Gerczikow

Telefon: +49 (0)69 155-5932
E-Mail: rachel.gerczikow@hr.de