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Patienten sollen künftig schneller einen Termin bekommen. Dafür soll seit gestern das neue Termin- und Versorgungsgesetz sorgen, das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, auf den Weg gebracht hat. Tobi Kämmerer und Tanja Rösner haben in der hr3-Morningshow mit dem Minister über das Gesetz gesprochen.

Termin-Servicestelle soll die Situation für Patienten verbessern

Jens Spahn erklärte in hr3: „Die Versorgung wird schneller. Wer einen Termin sucht beim Facharzt, zum Beispiel mit Rückenschmerzen, der kann die Termin-Servicestelle anrufen unter 116117, bekommt dort spätestens in vier Wochen einen Termin. Die Ärzte bekommen zusätzlich Geld, Anreize, schneller einenTermin zu vergeben.“

Der Minister schilderte: „Wir haben das Problem: Der Nachbar, der privat versichert ist, hat nächste Woche einen Termin, der gesetzlich Versicherte fragt sich, warum ich eigentlich nicht.“

„Die elektronische Patientenakte kommt“

Hier will Jens Spahn Abhilfe schaffen und etwa das Argument fehlender Budgets tilgen: „Viele Ärzte sagen ja heute: Ende des Quartals, das Budget ist aufgebraucht, ich kann keinen Patienten mehr nehmen. Dieses Argument nehmen wir mit diesem zusätzlichen Geld weg.“

Außerdem, so der Minister, „wird die Versorgung besser“. Jens Spahn sagte: „Es wird zusätzliche Leistungen geben. Es wird auch digitaler, die elektronische Patientenakte kommt.“

Sebastian Hübl

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
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