Schauspielerin Nora Tschirner

Im „hr3-Sonntagstalk“ bei Bärbel Schäfer verrät Nora Tschirner: „Mein Seismograf ist meine Oma, die leider schon gestorben ist. Sie ist mein Vorbild darin, wie man sehr alt werden kann, ohne zu verbittern.“

Nora Tschirner orientiert sich an der positiven Haltung ihrer Großmutter:  „Alles nicht als Problem zu sehen, sondern als Herausforderung. Die Ärmel hochzukrempeln und direkt nach Lösungen zu suchen.“

Außerdem sei der Musiker Herbert Grönemeyer für die 37-Jährige eine wichtige berufliche Referenz: „Er hat bewiesen, dass er überhaupt nichts machen muss, was man nicht will. Er hat immer seine eigenen Spielregeln.“

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Problem Selbstoptimierung: „Man will unbedingt die Bestnote kriegen“

Zum Thema der Selbstoptimierung sagt sie in hr3: „Wir sollten alle als Gruppe aufwachen und schauen, was da um uns herum passiert, denn wir nehmen es gar nicht mehr wahr.“

Die Gründe für den Optimierungsdrang sieht sie in der Industrialisierung und in der Leistungsgesellschaft. Letztere gehe „mit der Scham Hand in Hand“. Nora Tschirner weiter: „Man will unbedingt die Bestnote kriegen und schauen, dass man nicht auffällt und stört.“

Vielmehr gehe es darum zu fragen: „Wie geht’s uns denn? Fühlen wir uns artgerecht gehalten?“ Die Schauspielerin ergänzt in hr3: „Der Einzelne soll mündig sein dürfen und nicht denken, er muss das machen, weil er irgendwo besser reinpasst.“

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer und Nora Tschirner steht unter hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Hübl

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de