Fernanda Brandão

„Indigene werden verfolgt und verjagt. Sie sind schutzlos. Sie sind unser lebendes Kulturerbe, welches nicht geschätzt wird“, sagte der brasilianische TV-Star Fernanda Brandão über das Leben der Ureinwohner am Amazonas in Brasilien im heutigen „hr3-Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer“. Sie möchte mit ihrem Hilfsprojekt „Children of the Forgotten“ das indigene Volk der Kaxinawa retten.

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Die 36-Jährige kritisierte in hr3 die brasilianische Regierung für ihren Umgang mit den Indigenen: „Alle staatlichen Institutionen, die bisher für den Schutz zuständig waren, werden mit der neuen Politik geschwächt.“

Sauberes Wasser für die Ureinwohner

Die Brasilianerin ist indigener Abstammung in der fünften Generation und begab sich vor ein paar Jahren, ausgelöst durch den Tod ihres Großvaters, auf die Suche nach ihren Wurzeln. Dabei entstand die Idee für ihr Hilfsprojekt.

Sie erklärte in hr3: „Ich reise seit vier Jahren regelmäßig in den Amazonas. Das Projekt ist angedacht für eine Region von 36 Dörfern an einem Fluss. Letztes Jahr konnten wir die ersten beiden Brunnen bauen.“

„Der Wald wird immer kleiner“

Beeindruckt ist die TV-Moderatorin und Fitness-Expertin über den respektvollen Umgang der Indigenen mit der Natur und deren „enormes Wissen über Heilung“. Sie ist überzeugt: „Man muss diese Menschen schützen. Der Wald wird immer kleiner.“  

Zu den Bränden am Amazonas erklärte Fernanda Brandão: „Unser neuer Präsident macht den Weg frei für die Agrarlobby. Jeder Brand ist eine Straftat, die zurzeit aber nicht verfolgt wird.“

Sie fügte hinzu: „Es ist schwierig, legal zu sein, wo es an allem mangelt. Vor allem an Bildung und Weitblick. Die Abholzungen und Rodungen passieren vor allem wegen der Nachfrage aus den Industrieländern.“

Der Talk als Sendung und Podcast

Das gesamte Gespräch von Bärbel Schäfer und Fernanda Brandão steht unter hr3.de als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Huebl, Pressereferent

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
Telefon: +49 (0)69 155-3789
E-Mail: sebastian.huebl@hr.de

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