hr1-Moderator Marco Schreyl und hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer

Für Bärbel Schäfer war es ein „Anschlag auf uns alle“. So kommentierte die hr3-Moderatorin im heutigen „hr3-Sonntagstalk“ mit Marco Schreyl das Attentat an Juden am 9. Oktober in Halle (Saale).

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Sie fügte hinzu: „Das hat eine lange Geschichte. Es gibt Leute, die mit ihm gelebt haben, die wissen, wie er tickt. Ich glaube, es gibt ein Netzwerk. Wenn der Hass sich ausbreitet, können wir uns aber auch alle jederzeit einmischen“.

Bärbel Schäfer ergänzte in hr3: „Juden sind für viele eine Angriffsfläche, danach sind es vielleicht Frauen, Schwule, Menschen mit Behinderung. Hass hat keine Grenze. Wer hasst, hasst nicht nur eine Gruppe. Am meisten hasst er sich selbst. Das ist ganz traurig.“

Zehn Jahre „hr3-Sonntagstalk“ mit Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer wechselte heute anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Show „Bärbel Schäfer - der Sonntagstalk in hr3“ von der Rolle der Talk-Gastgeberin in die Rolle des Gasts. hr1-Moderator Marco Schreyl sprach mit ihr unter anderem darüber, was einen guten Talk ausmacht.

Die Journalistin antwortete: „Wenn wir uns gegenseitig berührt haben und sich die Profi-Talkerin mit dem Menschen verwebt. […] Die Interviews mit Menschen, bei denen nicht alles so glatt gelaufen ist, interessieren mich.“ Sie mag außerdem das Unberechenbare in einem Gespräch: „Man muss sich auch selber überraschen.“

Der Talk als Sendung und Podcast

Die Show zum Jubiläum wurde zeitgleich in hr3 und hr1 ausgestrahlt. Das gesamte Gespräch von Marco Schreyl und Bärbel Schäfer steht nach der Sendung unter hr3.de und hr1.de auch als Podcast zur Verfügung.

Sebastian Hübl

Pressereferent hr3 und YOU FM
Sebastian Hübl
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