Adel Tawil

„Ich habe keine Hamsterkäufe gesehen. Die Menschen sind ruhig, trotz der dramatischen Situation. Sie sind krisenerprobt“, erzählt der Sänger Adel Tawil in "hr3 am Nachmittag" über seine Eindrücke aus Ägypten, wo er sich gerade um seine dort lebende Mutter kümmert.

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Adel Tawil erklärt: „Der Staat hat eine Ausgangssperre verhängt. [...] Die Leute sind gelassen, es kommt keiner auf die Idee, den Kühlschrank voll zu machen oder Klopapier zu kaufen.“

Adel Tawil hat nach einer Woche Quarantäne gemerkt hat, dass er Struktur in seinem Alltag braucht. „Ich wurde etwas faul und habe mir dann den Tag eingeteilt: an das Klavier setzen, Texte schreiben, dann Sport treiben.“ 

„Zeit mit der Familie verbringen“

Der Sänger kann der Corona-Krise auch etwas Positives abgewinnen: „Es sind einfache Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein müssten, aber jetzt präsent sind. Vor allem Zeit mit der Familie verbringen und zu entschleunigen. Das wird in meiner Musik auch spürbar sein.“

Online-Konzerte via Livestream, wie sie viele Musiker-Kollegen zur Zeit ihren Fans bieten, kann Adel Tawil nicht realisieren: „Meine Internet-Verbindung ist einfach zu schlecht, nach fünf Minuten würde das Konzert leider abbrechen.“

Sebastian Hübl


Pressereferent
Sebastian Hübl
hr3 und YOU FM
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