Digitalministerin Kristina Sinemus

Prof. Dr. Kristina Sinemus, die seit Januar 2019 als „Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung“ amtiert, vermeldete heute im hr4-Interview mit Dieter Voss einen großen Erfolg beim nordhessischen Breitband-Ausbau: Es sei durch die Eigeninitiative fünf nordhessischer Landkreise gelungen, „2200 Kilometer Trasse zu verlegen und damit bis zu 570 Ortsteile“ mit schnellem Internetzugang zu versorgen.

Weil kein Anbieter den High Speed-Internet-Ausbau angehen wollte, hatten die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meisner im Februar 2014 die Initiative „Breitband Nordhessen“ in Eigenregie gestartet. Heute gibt Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus in Bad Emstal den erfolgreichen Abschluss des Projekts bekannt.

Zeitlich und finanziell im Plan

Ministerin Sinemus ließ den Initiatoren über hr4 ein „großes Dankeschön“ zukommen und unterstrich den Stellenwert von Breitband Nordhessen als „das erste europäische Breitbandprojekt, das abgeschlosssen wird –  zeitgerecht und auch finanziell in der Planung“. Das Land Hessen habe sich mit 128 Millionen Euro beteiligt, denn „für uns ist die Anbindung des ländlichen Raums sehr wichtig“, betonte die Ministerin.

Kampf den 'weißen Flecken' mit Landes- und Bundesmitteln

Auch beim Mobilfunkausbau sieht Sinemus ihr Bundesland als Vorreiter. Zwar freue man sich über die vom Bund angekündigte Fördermilliarde, aber Hessen investiere „als erstes Bundesland eigenwirtschaftlich 50 Millionen in diese weißen Flecken. Wir haben eine Förderrichtlinie bereits auf den Weg gebracht, insofern sind wir vor dem Bund und nehmen danach dann die Bundesgelder, um die weiteren weißen Flecken zu schließen.“

Pressereferent
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