Costa Cordalis mit Band bei einem hr-Auftritt

„Ich war total bestürzt“, sagte Komponist Jean Frankfurter zum Tod seines Freundes Costa Cordalis im hr4-Interview: „Er war wirklich ein lieber alter Freund. Wir haben in Frankfurt an der Musikhochschule zusammen studiert und sehr viel Privatleben miteinander verbracht.“

50 Jahre Freundschaft

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zum Download Costa Cordalis (Mitte) beim Hessentag 2009 in Langenselbold

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Im Gespräch mit Moderatorin Inka Gluschke blickt der als Erich Ließmann geborene Jean Frankfurter auf fast fünfzig gemeinsam mit Cordalis verbrachte Lebensjahre zurück. Costa bleibe ihm nicht nur „als toller Sänger“ in Erinnerung, „der so singen konnte, dass man Gänsehaut bekam“, sondern „als wirklich liebenswerter Zeitgenosse“ und enger Freund, mit dem er viele schöne und auch kuriose Erinnerungen verbinde.

Sportbegeistert und gesundheitsbewusst

Herzhaft lachen musste Frankfurter, als er Inka Gluschke eine Anekdote zu Cordalis‘ Ernährungsgewohnheiten erzählte: Wenn Costa zu Besuch nach München kam, habe er oft eine Tüte trockener Semmeln und Milch mitgebracht, „weil er immer auf Mayr-Diät war“. Während alle anderen „wunderschöne Steaks und Knödel“ aßen, „nagte Costa an seinen trockenen Brötchen und hat seine Milch getrunken“.

Vor allem aber sei Cordalis zeitlebens äußerst sportlich und motivierend gewesen: „Er hatte bei uns übernachtet, kam dann am frühen Morgen an mein Bett und sagte: ‚Komm Erich, wir gehen in den Wald. Wir müssen was für die Gesundheit tun‘. Dann hat er vor meinem Bett Liegestützen gemacht. Er war schon manchmal sehr kurios.“

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