hr-iNFO Korrespondentin Sabine Müller und First Lady Elke Büdenbender im Studio
hr-iNFO Korrespondentin Sabine Müller (li.) und First Lady Elke Büdenbender (re.) im Studio Bild © hr

Die Ehefrau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender ist besorgt über den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland. In hr-iNFO sagte sie zu Berichten, dass sich Juden in Deutschland nicht mehr mit Kippa auf die Straße trauten: „Das entsetzt mich sehr“.

Download

Download

zum Download First Lady Elke Büdenbender

Ende des Downloads

Es sei ein „No-Go“, dass jemand die Kippa nicht tragen könne. Die Religionsfreiheit stehe im Grundgesetz: „Man muss hier religiöse Abzeichen, egal von welcher Religion tragen dürfen, ohne dass man dafür angegriffen wird“, so Büdenbender.

Die beurlaubte Verwaltungsrichterin sieht hier den Rechtsstaat in der Pflicht und forderte in hr-iNFO konsequentes Durchgreifen gegen die Täter. Angriffe auf Juden seien eine Straftat, eine Körperverletzung oder mindestens eine Beleidigung: „Wer so etwas macht, muss bestraft werden.“
Um Antisemitismus zu bekämpfen sei auch Aufklärung nötig, sagte sie in hr-iNFO: „Man muss mit den Menschen reden, die Vorurteile haben.“ Auch der interreligiöse Dialog sei sehr wichtig.

Das Interview mit Elke Büdenbender gibt es auch als Podcast zum Nachhören.

Weitere Informationen

Rückfragen an:

Cornelia Eulitz-Satzger (DE), Redaktion hr-iNFO Das Interview, Telefon: +49 69 155 4579, E-Mail: Cornelia.Eulitz-Satzger@hr.de

Ende der weiteren Informationen