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Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, Omid Nouripour, hat das Verhalten von US-Präsident Trump als extrem beängstigend eingestuft.

In hr-iNFO sagte Nouripour: „Es gibt eine einzige Konstante bei ihm: Es gibt keine Selbstverständlichkeiten mehr.“ Es gebe im Weißen Haus eine große Ignoranz gegenüber allem außerhalb dieses Gebäudes: „Das Einzige, was Trump interessiert, ist Trump“.

Der Grünen-Außenpolitiker kritisierte außerdem das Regierungsmotto des amerikanischen Präsidenten: „Wenn alle sagen „my country first“, also mein Land ist als erstes dran, dann gibt es Krieg. Und sei es nur ein Handelskrieg.“

Man müsse weiterhin versuchen, mit diesem Präsidenten zurechtzukommen und zu reden. Jetzt sei die Stunde Europas und es sei ernst. „Die einzige Antwort, die man darauf geben kann, ist eine Europäische Union, die es selber hinkriegt. Am besten mit gleichgesinnten Staaten wie Kanada, Japan oder Australien.“

US-Präsident Trump hatte nach seiner vorzeitigen Abreise vom G7-Gipfeltreffen in Kanada seine Zustimmung zur zuvor ausgehandelten gemeinsamen Abschlusserklärung per Twitter wieder zurückgezogen. Damit sorgte er für große Verstimmung auf internationalem Parkett.

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