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In Hessen stehen mehr Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes unter Reichsbürger-Verdacht als bisher bekannt. Wie das Hessische Innenministerium hr-iNFO mitteilte, hat der Verfassungsschutz bei einer Sicherheitsprüfung vier neue Verdachtsfälle entdeckt.

Es handelt sich demnach um Mitarbeiterinnen aus dem Schulbereich: eine befristet Beschäftigte, die nicht mehr eingesetzt werde, und eine Beamtin, gegen die das Kultusministerium ein Disziplinarverfahren prüfe. Außerdem stünden zwei Mitarbeiter hessischer Kommunen unter dem Verdacht, der Reichsbürgerbewegung anzugehören.

Die beiden bisher bekannten Verdachtsfälle betrafen zwei Polizisten. Gegen einen der beiden läuft den Angaben zufolge noch ein Disziplinarverfahren, im anderen Fall wurde das Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt.
Die Reichsbürgerbewegung erkennt die Bundesrepublik als Staat nicht an. Sie wird vom Verfassungsschutz beobachtet und in Teilen als rechtsextrem eingestuft.

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