Frank Überall

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Veröffentlichung des Strache-Videos verteidigt. „Als Journalist hätte man das Video nicht herstellen dürfen“, sagt der Verbandsvorsitzende Frank Überall einschränkend in hr-iNFO.

"Sollte es eine Falle gewesen sein, so stellte das einen Verstoß gegen ethische oder eventuell auch juristische Regeln dar". Wenn Journalisten jedoch so ein Video mit Personen öffentlichen Lebens angeboten werde, so sei die Publizierung wegen des höheren öffentlichen Interesses angemessen.
Frank Überall in hr-iNFO: „Damit hält die Veröffentlichung des Videos journalistischen Kriterien stand.“ Die Kollegen von „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ hätten sich zudem die Authentizität des Videos bestätigen lassen, betonte Überall.

In dem 2017 heimlich aufgenommenen Video verspricht der frühere österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache einer angeblichen russischen Oligarchin für Wahlkampfhilfe unter anderem öffentliche Aufträge, sollte die FPÖ an die Regierung kommen.

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