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zum Video TV-Streaming Apps

Die Fußball-WM steht vor der Tür und manche Spiele werden schon nachmittags angepfiffen – da schaffen es viele nicht rechtzeitig vor den Fernseher. Deshalb stellen wir verschiedene Möglichkeiten des Fußball "to go" vor.

TV-Streaming Apps

Fernsehen ohne Fernsehgerät. Dank Streaming kommen TV-Bilder auf Tablets und Handys.  Die Stiftung Warentest  hat zur Fußball-WM folgende sieben Streamingdienste untersucht: Couchfunk, Magine TV, TV Spielfilm Live, Waipu, Zattoo, ARD und ZDF.

Die gute Nachricht: Alle sieben Dienste können ohne monatliche Zusatzkosten genutzt werden. Gratis bieten sie aber einen abgespeckten Leistungsumfang. In der Regel muss man sich registrieren und kann so die öffentlich-rechtlichen Programme streamen. Wer mehr Kanäle oder Premium-Angebote für HD-Formate mit Zusatzfunktionen genießen möchte, muss zahlen – üblicherweise zehn Euro im Monat.

Im Kern besteht der Service von Streaming-Diensten in der Übertragung gerade laufender TV-Sendungen per Internet. Doch die geprüften Anbieter zeigen nicht nur Live-TV. Einige bieten darüber hinaus umfangreiche Mediatheken, mit denen Zuschauer verpasste Sendungen nachholen können. Außerdem können auch aktuell laufende Sendungen auf Anfang zurückgespult oder bereits gelaufene Inhalte als Video heruntergeladen und offline geschaut werden (nur bei ARD und ZDF). Damit wird das TV-Streaming auf Handys und Tablets zum Zusatz-Fernsehen.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile auf einen Blick:

Stärken:

• Flexibilität: Nutzer sind nicht mehr an bestimmte Orte oder Geräte gebunden – sie können fast überall fernsehen.
• Kurze Laufzeit: Anders als etwa beim Kabelempfang müssen Kunden keine langfristigen Verträge abschließen.
• Zusatzfernsehgeräte: Streaming macht Laptops, Tablets und Handys zu TV-Geräten. So kann jedes Familienmitglied seine eigene Sendung sehen, selbst wenn zu Hause nur ein Fernsehgerät steht.
Spezialfunktionen: Streamingdienste bieten Mediatheken, einige ermöglichen auch Aufnahmen. Ihr Programmplan ersetzt TV-Zeitschriften.
• Keine Notwendigkeit von Extra-Hardware: Nutzer brauchen keinen Receiver und keine Satteliten-Schüssel.

Schwächen:

• Abhängigkeit vom Internet: Fällt die Verbindung aus, funktioniert das Streaming nicht mehr. Ist der Datenverkehr zu langsam oder instabil, sinkt die Bildqualität oder das Video stoppt häufig.
Verzögerung: Kabel-, Satelliten- und Antennen-Nutzer sehen dieselbe Szene rund 30 Sekunden früher als Streamer.
• RTL-Gruppe kaum in HD: Selbst in vielen Bezahl-Paketen fehlen HD-Varianten der Sender aus der RTL-Gruppe.
Datenverbrauch: Ein WM-Spiel in HD via Mobilfunk überschreitet das monatliche Datenvolumen vieler Nutzer.
Datenschutz: Die Dienste übertragen viele Nutzerdaten an Drittfirmen.

Weitere Informationen

Ergebnisse von Stiftung Warentest

Magine TV hat das beste Angebot sowohl im Gratis- als auch im Bezahlpaket. Couchfunk läuft ohne Registrierung. TV Spielfilm Live frisst in HD sehr viel Datenvolumen. Waipu hat das kleinste Gratis-Paket. Zattoo bietet viele Erweiterungen. Die ARD Mediathek zeigt das Erste nur in SD und beim ZDF sind die SD-Streams sparsam.

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DVB-T2 HD Sticks mit Micro-USB-Stecker

Videobeitrag

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zum Video DVB-T2 HD Micro-Sticks und Mediaplayer

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Wer unterwegs fernsehen möchte und den Datenverbrauch schonen will, für den ist der DVB-T2 Stick eine Alternative.

Alle Informationen auf einen Blick

• Datenvolumen schonen: Häufig hat man unterwegs kein WLAN oder man möchte sein Mobilfunk-Datenvolumen nicht verbrauchen. Denn ein Fußballspiel kann das Datenvolumen für den Monat leicht aufbrauchen. Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit DVB-T2 HD zu empfangen.
• Empfang auf unterschiedlichen Geräten: Mit einem DVB-T2-Stick kann man auf dem Smartphone, Tablet, am Notebook oder PC fast alle öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme empfangen.
• Private Programme sind verschlüsselt: Sie können nur mit einem ganz bestimmten Stick empfangen werden, gegen Gebühr.
• Unterschiedliche Anschlüsse für Android und iPhone: Für Android passt ein USB-Anschluss und für das iPhone lightning. Das Gerät sollte nicht zu alt sein. Viele unserer getesteten Geräte haben damit nicht funktioniert!
• Deutscher Video-Codec: Um in Deutschland oder Europa via DVB-T2-Stick Programme zu empfangen, muss der Stick mit der Kennzeichnung HEVC oder h.265 ausgestattet sein. Die Kosten für einen solchen Stick liegen bei etwa 35 Euro.
• Installation des Sticks: In der Regel muss eine Software installiert werden, die man im Internet beziehungsweise im App-Store herunterlädt und installiert. Teilweise ist eine Registrierung erforderlich.

Tragbare DVB-T2 HD Fernseher/Mediaplayer

Es gibt auch portable DVB-T2-Empfänger mit einem integrierte Akku. Solche sind meist nicht internetfähig. Sie können aufzeichnen und als Video-Abspielgeräte über eine Speicherkarte genutzt werden. Mit einem 12 V-Anschluss können sie im Auto oder Wohnmobil verwendet werden. Ein Mediaplayer in der Größe eines 10-Zoll-Tablets kostet etwa 110 Euro. Es gibt auch noch günstigere Modelle mit kleineren Bildschirmen. Einschränkung: Private Programme können mit diesen Geräten nicht empfangen werden.