ARD-Messestand auf der IAA 2019 in Frankfurt.

Fast 100 Quadratmeter voller Neuigkeiten rund ums Hören unterwegs: Das ist der ARD-Messestand auf der IAA 2019 in Frankfurt. Unabhängig davon, ob wir mit Benzin, Diesel oder elektrisch fahren, sind wir im Auto auf einen schnellen und zuverlässigen Verkehrsservice angewiesen, schätzen besten Radioempfang und freuen uns über neue Informations- und Unterhaltungsangebote. Die neuen Entwicklungen dazu gibt es beim ARD-Stand in Halle 8 zum Anfassen und Erleben, noch bis zum kommenden Sonntag, 22. September. Expert*innen des Hessischen Rundfunks (hr) und anderer ARD-Sender informieren gerne.

Die Zukunft des Radios ist digital: Einfach mal ausprobieren! Wer schon länger mit dem Umstieg vom guten alten UKW-"Dampfradio" auf den modernen digitalen Radiostandard DAB+ liebäugelt, sollte unbedingt vorbeischauen. Zahlreiche Geräte für den Empfang zu Hause warten aufs Ausprobieren und Aufdrehen: Wie klingt das, wie funktioniert das? Genauso einfach wie früher: einschalten und loshören. Das DAB+ Radio sucht sich alle empfangbaren Programme selbst, zeigt an, was gerade läuft und das ganz ohne Knistern und Rauschen. Im Gegensatz zum Webradio kostet die Nutzung keinen Cent, weil es keine Datenmengen verbraucht. Und Radiohören über DAB+ ist völlig anonym, keine Datenspur führt zum Gerät zurück.

Noch ein Kürzel: Was ist TPEG?

ARD-Messestand auf der IAA 2019 in Frankfurt.

Auf den ARD-Verkehrsservice im Radio und im Navigationsgerät verlassen sich Millionen von Autofahrer*innen. Die Daten hierfür kommen unter anderem von den zuständigen Polizeistellen. Die hr-Verkehrsredaktion ist aber noch näher dran: Ihre Redakteur*innen sitzen auch in der Leitzentrale von „Hessen Mobil“ (Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes), um schnell und exakt auf das Verkehrsgeschehen reagieren zu können. Zudem informieren tausende ausgewählte hr-Hörer*innen als „Staureporter“ die Verkehrsredaktion über Störungen in ihrer Region. All diese Daten können seit kurzem von TPEG, dem neuen digitalen ARD-Verkehrsservice, übertragen werden. Das ist aber noch nicht alles: Auch gefährliche Staueenden, innerstädtische Staus, Baustellen, Nebel oder Glatteis, selbst Bahn - oder Flugstörungen kann der neue Datendienst TPEG melden und dadurch viel mehr Komfort und Fahrsicherheit als bisher bieten. Dafür nutzt die ARD „Verkehrsflussdaten“. Viele Navigationsgeräte, fast alle Smartphones und viele neue Autos liefern ständig anonymisierte Standortinformationen hierfür. Empfangbar ist der neue Standard von DAB+ Radios und über TPEG-fähige Navigationsgeräte.

Radio, wie es mir gefällt: Die ARD-Audiothek

Mediatheken für das eigene TV-Programm kennen wir schon lange, seit Kurzem ist endlich auch Radiohören ganz nach eigenen Wünschen möglich: Krimis, Podcasts, Dokus, ganze Radiosendungen oder knackig-kurze Comedys gibt es in der ARD-Audiothek. Ein riesiges, über zwei Meter hohes "Smartphone" auf dem Messestand zeigt, wie einfach die Bedienung über die jeweiligen IOS-und Android-Apps dafür ist. Mit einer Fülle an Funktionen lassen sich ganz individuelle Bedürfnisse einstellen: Audios offline nutzen, Livestreams der Radioprogramme abspielen, Sendungen abonnieren oder nachhören, eigene Playlisten und Merkliste anlegen, Audios mit Freunden teilen oder über externe Geräte abspielen. Und wer es ganz bequem mag, lässt sich täglich neue Hörvorschläge aus der Audiothek-Redaktion machen.

Quiz oder Zeitreise?

Nach so viel Information wartet einer der bequemen Sessel des Fraunhofer-Instituts, das am gemeinsamen Stand zu einer Zeitreise ins die Stadt des Jahres 2049 einlädt. Eine beeindruckende 3D-Simulation mittels Virtual-Reality-Brille zeigt, wie wir uns in 30 Jahren in Frankfurt oder New York fortbewegen könnten. Zurück in die Zukunft geht es jede volle Stunde mit dem Gewinn-Quiz, wenn hr3-Moderator Gunnar Töpfer sehr unterhaltsame Fragen rund um den Verkehrsservice stellt. Als Preise locken DAB+ Radios aus der hr-Edition und Bluetooth-Lautsprecher.