Vier Landesbeste und ein zweiter Platz auf Bundesebene

Die hr-Azubis Alexander Bischof, Timothy Field, Jacob Hartmann und Marcus Ruth haben es bei ihren Abschlussprüfung weit gebracht; sie gehören zu den Landesbesten. Dabei haben die Corona-Beschränkungen es ihnen auf den letzten Metern nicht leicht gemacht.

hr.de: Marcus Ruth, in Ihrem Ausbildungsberuf als Informationselektroniker für Geräte und Systeme sind Sie der Zweitbeste auf Bundesebene, eine tolle Leistung – und das in diesen Zeiten. An welche Momente Ihrer Ausbildung erinnern Sie sich besonders gerne?

Marcus Ruth: Ich habe während meiner Ausbildung die verschiedensten Bereiche kennengelernt, von der IT bis zur Filmproduktion war alles dabei. Die Highlights waren auf jeden Fall die beiden Hessentage und der Hubschrauberflug beim Frankfurt-Marathon 2018.

Corona hatte tatsächlich alles ziemlich erschwert, weil die Berufsschule ausgefallen ist und ich so die Vorbereitung für die Prüfung selbst übernehmen musste. Jetzt freue ich mich auf die Teilnahme am Bundeswettbewerb im Elektrohandwerk.

hr.de: Timothy Field, was waren Ihre Highlights und Herausforderungen bei Ihrer Ausbildung zum Mediengestalter?

Timothy Field: Für mich waren das die Seminare und Außenproduktionen. Wir hatten zum Beispiel bei einem Mikrofonworkshop die Möglichkeit, eine Band auf verschiedene Weise aufzunehmen und uns die Unterschiede anzuhören. Zu den Herausforderungen gehört natürlich, die Abschlussprüfung in Corona-Zeiten zu machen. Zum einen die Ungewissheit, ob die Prüfung überhaupt stattfinden oder verschoben wird. Zum anderen musste mein Abschlusstück natürlich unter coronagerechten Bedingungen produziert werden, was dazu geführt hat, dass ich fast alle Aufnahmen im hr gemacht habe und Szenen mit mehr als zwei Personen ausgeschlossen waren, da sich maximal zwei Personen zugleich im Aufnahmeraum aufhalten dürfen.

hr.de: Alexander Bischof, wo lagen die Herausforderungen bei Ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration im Hessischen Rundfunk?

Alexander Bischof: Ich habe verschiedene IT-Abteilungen durchlaufen. Jedes neue Projekt, jede neue Aufgabe war auf eine ganz eigene Art und Weise herausfordernd. Corona hat mir gezeigt, dass man manchmal anders bzw. "out-of-the-box" denken muss. Also manchmal einen Weg oder eine Lösung suchen muss, der oder die sonst nicht gesucht worden wäre. Die Ausbildung würde ich jederzeit wieder machen und kann sie nur jede*m empfehlen.

hr.de: Auch Sie gehören zu den Landesbesten, Jacob Hartmann. Geben Sie uns einen Einblick in Ihre Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik?

Jacob Hartmann: Es ist eine Kombination aus technischer Planung und der Umsetzung von Veranstaltungen. Ich war während meiner Ausbildung nicht nur im hr-Veranstaltungsbetrieb, sondern auch in anderen Abteilungen tätig: im Dekorationsbau, in der Lichttechnik, in der Hörfunktechnik oder der Medientechnik. Gerade diese Mischung macht's: In den einzelnen Gewerken lernt man die entscheidenden Handgriffe, kann sich in verschiedenen Techniken ausprobieren und profitiert natürlich auch von der Erfahrung der Kolleg*innen, die dort arbeiten. Dieser Hintergrund ist total wichtig für die planerischen Tätigkeiten im Veranstaltungsbetrieb.

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