Das Logo der Aktion #KeineMachtDemHass

Der hr zeigt Flagge im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz. Am 22. Juli, dem internationalen Aktionstag für die Betroffenen von Hasskriminalität, berichtet der Hessische Rundfunk (hr) umfangreich über das Thema und beteiligt sich an einer per Livestream übertragenen Talkrunde. Die Angebote im Überblick.

Mit einer vierteiligen Serie widmet sich die "hessenschau" bereits seit Montag der Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln: Vor welchen Herausforderungen stehen die Ermittler? Wie ergeht es den Betroffenen von Hass im Netz? Wie arbeitet die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen die Täter? Und was tut die Politik, deren Vertreter selbst oft angegriffen und bedroht werden?

Die hr-Radioprogramme senden Gespräche mit verschiedenen Expert*innen, stellen Opfer und ihre leidvollen Erfahrungen vor und zeigen auf, was man tun kann und wie man sich wehrt bei Angriffen, Bedrohungen und Beleidigungen in den Sozialen Netzwerken.

Auch Journalist*innen und Mitarbeitende der Social-Media-Teams des Hessischen Rundfunks sind jeden Tag mit Hass und Hetze im Internet konfrontiert und tragen seelisch belastende Angriffe mit nach Hause in ihr Privatleben. 

hr-Intendant Manfred Krupp setzt sich für freie Meinungsäußerung im Netz und gegen Hass und Hetze im digitalen Diskurs ein und nimmt am Aktionstag gemeinsam mit Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und anderen Vertreter*innen des Aktionsbündnisses #KeineMachtdemHass teil. 

Talkrunden im Livestream zu sehen

In zwei per Livestream übertragenen Talkrunden diskutieren Vertreter*innen hessischer Medien und zivilgesellschaftlicher Organisationen, Behören und Justiz auf Einladung des Hessischen Ministeriums der Justiz. Die Diskussionen sind im Anschluss auch als Video abrufbar.

Um 11 Uhr geht es um das Thema „Gegenrede, Meldestellen und Opferberatung – welchen Möglichkeiten haben zivilgesellschaftliche Organisationen in einer Gesellschaft?“ (Zum Livestream)

Teilnehmer*innen:

  • Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin der Justiz
  • Josephine Ballon, Leiterin der Rechtsabteilung von HateAid
  • Juliane Chakrabarti, Vorstandsmitglied ichbinhier e.V.
  • Prof. Daniel Hornuff, Professor für Theorie und Praxis der Gestaltung Kunsthochschule in der Universität Kassel
  • Dr. Benjamin Krause, Oberstaatsanwalt der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT)
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Um 17 Uhr geht es um die Frage: „Fake News, Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung – welche Verantwortung haben Medien in einer Gesellschaft?“ Moderiert wird die Diskussion von Ute Wellstein, der Leiterin des hr-Studios in Wiesbaden. (Zum Livestream)

Teilnehmer*innen:

  • Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin der Justiz
  • Marco Maier, Geschäftsführer Hit Radio FFH
  • Manfred Krupp, Intendant Hessischer Rundfunk
  • Dr. Benjamin Krause, Oberstaatsanwalt der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) 
  • Joachim Becker, Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien 
  • Michael Sasse, Sprecher der Initiative Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung 
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