hr-Intendant Manfred Krupp begrüßte die  Mitglieder des "Limburger Kreises".

Sich einen Eindruck verschaffen, Fragen stellen und sich austauschen – rund achtzig Mitglieder des "Limburger Kreises" haben den hr besucht, den großen Newsroom angeschaut und über Medienwandel diskutiert.

Bei einer Führung erfuhren die Mitglieder, wie im hr gearbeitet wird.

Wie wird Fernsehen gemacht? Wie arbeiten Redaktionen? Was bedeutet der Medienwandel für den Hessischen Rundfunk? Beim Besuch des "Limburger Kreises" schauten sich die rund achtzig Besucher und Besucherinnen den großen Newsroom des Programmbereichs "Hesseninformation" an und diskutierten anschließend mit hr-Intendant Manfred Krupp, hr-Rundfunkratsvorsitzendem Harald Brandes und hr-Journalisten und Journalistinnen über die Rolle der Medien.

Der "Limburger Kreis" lädt regelmäßig Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu Vorträgen ein und sucht das Gespräch und den Austausch bei Besuchen von Institutionen. Präsident und Initiator des "Limburger Kreises" ist der Rechtsanwalt und früherer Bundestagsabgeordnete Michael Jung.

Auch ein Studiobesuch bei hr1 stand auf dem Programm.

Nach der Begrüßung durch den Rundfunkratsvorsitzenden Harald Brandes und den hr-Intendanten Manfred Krupp besuchten die Gäste aus Limburg die Redaktionsräume der "Hesseninformation". Der crossmediale Programmbereich startete vor einem Jahr. In ihm wurden die Programmangebote von Fernsehen, Radio und Online, die über Hessen berichten, redaktionell zusammengefasst. In offenen und modernen Räumen mit einem Newsdesk wird gemeinsam geplant und recherchiert, Inhalte werden für die jeweiligen hr-Kanäle optimiert und ausgespielt. Das Ziel: Medienübergreifend arbeiten, um möglichst effektiv allen Hessinnen und Hessen auf den von ihnen favorisierten Kanälen relevante Inhalte bieten zu können.

Frank van Bebber führte durch den Programmbereich "Hesseninformation".

Der Programmbereich Hesseninformation war der erste Schritt einer grundsätzlichen Umstrukturierung und Neuausrichtung des hr. Die Digitalisierung und die sich verändernden Gewohnheiten in der Mediennutzung gehören zu den großen Herausforderungen, auf die auch der Hessische Rundfunk Antworten finden muss. Da heute immer mehr Menschen erwarten, digitale Angebote zu finden, die sie jederzeit nutzen können, wird der hr sich auch in dem Bereich neu aufstellen müssen. "Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen wir insbesondere jüngere Zielgruppen und alle Nutzerinnen und Nutzer digitaler Angebote erreichen", sagte hr-Intendant Manfred Krupp. Thematische Schwerpunkte in der digitalen Welt werden regionale Information, Media- und Audiothek, regionale Kultur, Wetter, Wirtschaft und Finanzen sowie Sport sein, führt er aus.

Der Präsident des Limburger Kreises, Michael Jung (Mitte), bedankte sich mit regionalen Spezialitäten.

Der Vorsitzende des hr-Rundfunkrats Harald Brandes umriss Rolle und Struktur des wichtigesten Aufsichtsgremiums und betonte, wie wichtig es sei, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken. Er sei "davon überzeugt, dass gerade in Zeiten wie diesen der hr mit seinen Programmangeboten zu freier, individueller und öffentlicher Meinungsbildung beitragen und mit Bildung, Information, Unterhaltung und Beratung seinem gesellschaftlichen Auftrag nachkommen muss." Anschließend diskutierten die Mitglieder des Limburger Kreises lebendig und leidenschaftlich über Programmangebote und die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks am Beispiel des hr. Der Präsident des Verbandes, Michael Jung, leitete die Diskussion. Er bedankte sich zum Abschluss für die Einladung in den hr. Man habe interessante Einblicke in die neue Arbeitswelt erhalten.