Bildcollage mehrerer Sportler

Handball-Bundesliga, Fußball-Hessenliga, Tischtennis-Bundesliga und die zweite Eishockey-Liga: Vier Sportarten live in einer Sendung, das gibt es am Sonntag bei der Hessen-Konferenz im hr-fernsehen, auf hessenschau.de sowie auf Facebook und Youtube. hr.de sprach mit dem neuen hr-Sportchef Marcus Augustin.

Vier Liveübertragungen von unterschiedlichen Sportarten in einer Sendung vereint – welche Idee steckt dahinter?

Marcus Augustin: Die Idee ist eine von vielen in der crossmedialen Sportredaktion. Mit diesem speziellen Ansatz möchten wir gerne zeigen, wie spannend und vielfältig der Sport in Hessen ist, auch mal abseits der das Wochenende dominierenden Fußball-Berichterstattung – und das mit dem hochattraktiven Angebot einer Live-Konferenz nach dem Vorbild Olympia.

Jedes Spiel hat entscheidende Phasen – der Satzball im Tischtennis, das Powerplay im Eishockey etc. Mit rasanten Wechseln zwischen den Spielflächen und zusätzlichen Schalten zu Reportern vor Ort wollen wir ganz nah dran und immer dort sein, wo etwas passiert, und so dem Nutzer einen noch spannenderen Livesport-Sonntag ermöglichen – und das übrigens auf allen Plattformen. Neben dem TV sind wir auch auf hessenschau.de, auf Youtube und auf Facebook live.

Weitere Informationen

heimspiel! extra live: Die Hessenkonferenz

Wann: Sonntag, 15. September, ab 15 Uhr
Wo: hr-fernsehen, hessenschau.de, Facebook und Youtube
Die Partien:

  • Tischtennis-Bundesliga: TTC Fulda-Maberzell – Borussia Düsseldorf
  • Eishockey DEL II: Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken
  • Fußball-Hessenliga: VfB Ginsheim – KSV Hessen Kassel
  • Handball-Bundesliga: HSG Wetzlar – HSG Nordhorn
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Welche sportlichen Höhepunkte warten am Sonntag auf die Zuschauer?

Marcus Augustin: Es ist uns wirklich gelungen, ein hochklassiges Angebot zusammenzustellen. Die Handball-Bundesliga gilt als beste Handball-Liga der Welt, auch in der Tischtennis-Bundesliga sind absolute Topspieler zuhause. Das sind schon sportliche Highlights. Dazu erwarten wir uns viele Treffer in der Hessenliga, denn Ginsheim hat bisher die mit Abstand meisten Tore in der Liga geschossen. Und dass Spiele der Löwen Frankfurt sowieso immer eine Attraktion sind, weiß jeder, der schon mal in der Eissporthalle war.

All das macht die Konferenz sehr attraktiv, das ist aber eher eine Ausnahme. Denn die schwierige Sportrechtesituation macht es immer komplizierter, hochklassige Ligen live zu zeigen. Wir glauben aber, dass das Format auch mit einer Mischung funktionieren könnte, etwa mit einem Derby aus einer unteren Liga.

Bei der Hessenkonferenz wird immer wieder zwischen den vier Sportarten hin- und hergeschaltet. Was passiert, wenn irgendwann mal Pause ist?

Marcus Augustin: Die Spiele haben nicht parallel Pausen, und so sollten wir immer Livesport haben, auch wenn gerade Halbzeit, Unterbrechung oder Eiszeit ist. Aber zusätzlich haben wir ja noch neben dem Live-Kommentar an allen vier Plätzen Schalt-Reporter, die zum Beispiel live und hautnah aus der Kabine, direkt hinter der Strafbank oder anderen Orten berichten und spannende Geschichten erzählen, die so einen Sportnachmittag besonders machen. 

Die Sendung dauert knapp drei Stunden. Was wird die größte Herausforderung?

Marcus Augustin: Immer ein gutes Gefühl für die Situation von vier Sportereignissen zu haben. Wo wird es gerade spannend, zu welchem Ereignis schalten wir jetzt? Das ist die Herausforderung, der sich unser Team in der Regie und unsere Reporter immer wieder stellen müssen – und ich bin mir sicher, dass sie dafür die richtigen Antworten finden werden. Dazu kommt die Technik: Wir setzen interne und externe Quellen für die Spielsignale ein, da ist man natürlich immer angespannt, ob das alles funktioniert.