Sängerin Jenny Marsala
Die neue Stimme von hr3: Jenny Marsala Bild © hr/Thomas Niedermüller

Es gibt natürlich tausend Arten, "Oh oh oh … hr 3!" zu singen. Jenny Marsala gelingen die schönsten. Seit März ist der Youtube-Star die neue Stimme der Popwelle hr3. Wie das klingt? "Uuuh yeah!"

Drei feurige Silben: "Hahh - Ääär - dreiiiii" – fünf Sekunden Stille im Tonstudio, dann legt sie nach: "Oh wow woooow!" Jenny Marsala hält die Augen geschlossen und den Kopfhörer mit einer Hand fest. Die andere malt Melodiebögen in die Luft. Jetzt zählt nur der Klang. Tonart Dur, mit Tremolo. Gleich wird sie die drei Silben noch einmal anstimmen, dabei im Rhythmus mit dem Kinn nicken. "Ha - Är - Drei" – feurig mit noch mehr Power. Auf der anderen Seite der Studioscheibe tanzen die Sound-Pegel auf dem Computermonitor. Der Tontechniker lächelt und schaut auf den Aufnahmeplan. Super, läuft. "Jetzt mal soft", ruft er. Jenny öffnet die Augen, atmet durch und setzt zum nächsten Take an.

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Studio für "On Air Design", Funkhaus Frankfurt: Über hundert Jenny-Takes werden die Radioprofis von hr3 nach diesen drei Aufnahmetage auf der Festplatte haben. Stimmliche Miniaturkunstwerke, die sie später so verschlagworten: "melancholisch", "soulig", "rockig", "frisch", "strahlend", "sanft", "traurig", "einfühlsam", "energisch", "leidenschaftlich", "heiter" … und alles in den Varianten "soft", "medium", "hot". Das alles, das ganze Buffet, singt Jenny Marsala hinein in diese drei Silben: "Ha - Är - Drei!" Über hundert Gefühle, die aus ihrem zierlichen Klangkörper herauskommen, in allen erdenklichen Tonarten, Tempi, Timbres.

"Jenny ist ein Stimmwunder!"

30 Jahre jung ist die Sängerin aus Stuttgart, langes schwarzes Haar, dunkle Augen, 17 Millionen Youtube-Klicks. Ein Star, bekannt durch das Video "1 Girl 13 Voices", in dem sie Stimmen nationaler und internationales Popstars täuschend echt interpretiert. "Das hat mich umgehauen. Jenny ist ein Stimmwunder!" Frank Seidel, der Mann bei hr3 für Layout und Sound Design, hat Jenny Marsala für die Aufnahme der akustischen Programmelemente im Frankfurter Funkhaus gewonnen. Seit Anfang März sind ihre eingesungenen Takes  im Programm der Popwelle zu hören, etwa sechs Mal jede Stunde. Ob frühmorgens im Bad bei der "hr3-Morningshow" oder auf der Autobahn Richtung Feierabend bei der "Kate Menzyk Show", Jenny Marsalas "Ha - Är - Drei" lässt die Hörerinnen und Hörer wissen: "Ja, hier läuft mein hr3."

So wie beim Fernsehen die Studiodekoration und das Logo einen Sender wiedererkennbar macht, sorgt beim Hörfunk die "Station Voice“ für das wohlige Kenn-ich-doch-Gefühl. Die von der neuen hr3-Station-Voice Jenny Marsala eingesungenen Takes sind sozusagen Sendererkennungsmelodien – man kann auch von "Jingles" sprechen oder vom "akustischen Logo".

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Jenny Marsala

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Jenny Marsala gibt hr3 gern ihre Stimme: "Ich war sofort dabei, als der Sender diese Idee an mich herangetragen hat. So eine Chance erhält man nicht jeden Tag. Es ist ein schönes Gefühl, bei den Hörern am Frühstückstisch, im Auto oder am Arbeitsplatz dabei zu sein."

"Wie im Club auf der Tanzfläche"

Ihre Mini-Melodien verbinden jede Menge Lieblingssongs im Programm. "Das ist wie im Club auf der Tanzfläche", erklärt Frank Seidel, der zusammen mit Thomas Klingelschmitt für das Jenny-Engagement und das neue Layout verantwortlich ist. "Der kritische Moment ist immer der, wenn der eine Song aufhört und der nächste anläuft. Mit Jennys Melodie verlängern wir die Musik und verbinden sie passgenau mit dem nächsten Titel. Ähnlich wie ein DJ, der die Übergänge mixt." Dazu haben sie jeden der über hundert Jenny-Takes nicht nur kategorisiert, sondern sie 500 aktuellen Musiktiteln zugewiesen. Damit der Klangfluss perfekt ist, wenn Adele mit "Hello" fertig ist und Katie Perry mit "Hey Hey Hey" loslegt, David Guetta auf Miley Cyrus folgt oder Rea Garvey auf Lady Gaga. Und zwischen den Stars röhrt, haucht und schillert Jenny Marsala mit den drei bekannten Silben. Manchmal auch mit "Uuuh yeah!"

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