Ein Verkehrsstau

Damit am späten Abend und in der Nacht weniger Redaktionen besetzt sein müssen, gibt es jetzt abwechselnd zentrale Nachtdienste. Die Programme werden gewohnt zuverlässig mit Verkehrsinformationen versorgt.

"A3 Frankfurt Richtung Köln, zwischen Kelsterbach und Mönchhof-Dreieck drei Kilometer stockender Verkehr." Die Verkehrsnachrichten gehören für viele Autofahrer*innen zum wichtigsten Teil des Radioprogramms. Tagsüber kommen sie weiterhin aus der hr-Verkehrsredaktion. Dort werden die Meldungen recherchiert und geschrieben. Am späten Abend und in der Nacht wechseln sich die ARD-Verkehrsredaktionen nun aber ab. Das bedeutet: Nachts liefern abwechselnd nur noch zwei Sender die benötigten Informationen für alle ARD-Radioprogramme. Bisher waren in der Zeit fünf Redaktionen parallel im Einsatz.

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Die hr-Verkehrsredaktion

Die hr-Verkehrsredaktion liefert nicht nur die Informationen für das Radio, sondern die Meldungen sind zum Beispiel auch online, im hr-text sowie in den hessenschau- und Radio-Apps zu finden, außerdem werden Navigationsgeräte mit den Informationen versorgt. 

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"Wir nutzen mit dieser Zusammenarbeit nachts die gemeinsame Stärke der ARD und haben dadurch die Möglichkeit, Kosten zu senken", sagt hr-Redakteurin Karin Tanz. "Gleichzeitig können wir tagsüber unsere regionale Kompetenz weiterhin ausspielen."

Diese Zusammenarbeit ist Teil des ARD-Strukturprozesses. Dieser größte Reformprozess in der Geschichte der ARD soll insgesamt Einsparungen von 588 Millionen Euro erwirtschaften. Die Kooperation beim Verkehrsfunk trägt dazu bis Ende 2024 insgesamt 1,5 Millionen Euro bei. Von 2025 bis 2028 kommen nochmal 2,5 Millionen Euro dazu.