Collage Katharina Wilhelm und Marc Dugge

Sie liefern Informationen aus aller Welt, ordnen Ereignisse ein und berichten über Menschen und das, was sie bewegt: unsere hr-Auslandskorrespondent*innen. In Teil zwei unserer Serie "Arbeiten in Zeiten von Corona" erzählen uns Katharina Wilhelm (ARD-Studio Los Angeles) und Marc Dugge (ARD-Studio Madrid), wie sich das Arbeiten vor Ort durch die Corona-Krise verändert hat.

"Korrespondentin zu werden war ein großer Traum von mir", sagt Katharina Wilhelm, die im August 2019 die Nachfolge von Nicole Markwald im ARD-Studio Los Angeles angetreten hat. Der Traum vom Leben und Senden in L.A. vor den Pforten Hollywoods ist für die 36-Jährige in Erfüllung gegangen. Doch wie hat sich ihr Alltag vor Ort in den letzten Wochen durch die Coronakrise verändert?

"Da wir neun Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland haben, sind wir ohnehin öfter mal im Homeoffice, wenn wir vor sieben oder nach 20 Uhr noch live schalten. Insofern musste ich mich technisch nicht so stark neu sortieren", erklärt die ehemalige hr-iNFO-Reporterin. "Wir hatten ganz viel Glück und haben ein Zuhause in L.A. gefunden, in dem ein Teil der Garage vom Vermieter schon als kleines Office ausgebaut war – so kann ich tatsächlich vor die Tür gehen, ein bisschen so, als würde man wirklich zur Arbeit ins Büro gehen", berichtet die Leiterin des ARD-Studios Los Angeles weiter.

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zum Video So arbeitet Katharina Wilhelm im Homeoffice in Los Angeles

Katharina Wilhelm im Homeoffice
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Und welche Schattenseiten hat das Arbeiten im Homeoffice? "Schade ist, dass ich meine Kollegen nur noch virtuell sehen kann, wenn wir Videokonferenzen abhalten. Und generell will man als Korrespondent natürlich sein Berichtsgebiet erkunden - und nicht in der Garage sitzen. Trotzdem: dank Skype, WhatsApp, Facetime und Co. können wir relativ gut Interviews führen. Die Gesprächspartner – ob Feuerwehrmänner, Ärzte oder Schauspieler – stecken ja alle in einer ähnlichen Situation, jeder hat Verständnis und ist bemüht, dass es technisch irgendwie klappt."

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Geschichten aus dem hr-Homeoffice

In Teil 1 unserer Serie "Arbeiten in Zeiten von Corona" zeigen wir, was sich zwischen zweckentfremdeten Bügelbrettern und Schlagzeugen im Garten sonst noch so hinter unseren Kulissen abspielt.

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Auch der Arbeitsalltag von Marc Dugge, Leiter des ARD-Studios Madrid, sieht in diesen Tagen anders aus als sonst. Aktuell berichtet der Radio-Korrespondent aus seinem eignen Arbeitszimmer. "Meine Kolleginnen und Kollegen vom Fernsehen produzieren – in reduzierter Besetzung und wechselnden Teams – weiterhin bei uns im Studio." Dugges Kollege Oliver Neuroth, der eigentlich mit ihm vor Ort in Madrid arbeitet, berichtet derzeit von Deutschland aus über Spanien, weil er nicht mehr über die Landesgrenzen reisen durfte.

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Marc Dugge Homeoffice
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Weil auch Pressekonferenzen nicht mehr wie gewohnt stattfinden können, schaltet sich unser Reporter regelmäßig mit weiteren Journalist*innen im virtuellen Raum zusammen, um ihre Fragen beispielsweise an Regierungsvertreter*innen wie Finanzministerin und Regierungssprecherin María Jesús Montero zu richten. Wie das aussieht, zeigt das Video, in dem Marc Dugge fragt, weshalb die Ausgangssperre in Spanien - wo auch Spaziergänge nicht erlaubt sind - so viel härter sei als in Deutschland.

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zum Video Marc Dugge schaltet sich aus dem Homeoffice in eine Pressekonferenz der spanischen Regierung

Marc Dugge Regierungs-PK
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Hinter den Kulissen des ARD-Studios Madrid

Im Video "Backstage im ARD-Studio Madrid" zeigen wir Ihnen, wie der Arbeitsalltag im Studio Madrid abseits des Ausnahmezustands aussieht.

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