Dirk Wagner (l) und Oliver Günther (r)

Wie gefährlich ist eine Reise zum Mars? Fliegt einem da oben der Weltraumschrott um die Ohren? In ihrem neuen hr-iNFO-Podcast „Weltraumwagner“ klären Dirk Wagner und Oliver Günther solch extraterrestrische Fragen, von denen sie hier erzählen. Am 24. September starten sie mit ihren Hörer*innen in unendliche Weiten. Mister Spock würde sagen: "Faszinierend!"

Podcasting hat sich zu einem der wichtigsten Ausspielformate für Audio-Inhalte entwickelt. hr-iNFO setzte bereits mit "Cybercrime" und "Verurteilt" Akzente in der Podcast-Landschaft und startet am 24. September mit einer neuen monatlichen Serie. Deren Macher, Dirk Wagner und Oliver Günther, sind langjährige Kollegen und auch privat befreundet. Mit "Weltraumwagner" machen sie nun erstmals zusammen einen Podcast. Das Thema: unendliche Weiten, außerirdische Visionen und banale 'All-Tagsprobleme'.

Wie ist "Weltraumwagner" gestaltet? 

Dirk Wagner: Den Podcast gibt es zunächst einmal im Monat, immer am letzten Dienstag auf hrinforadio.de, in den üblichen Podcast-Apps sowie natürlich in der ARD-Audiothek. Die erste Folge läuft in gekürzter Form auch On Air in hr-iNFO am Dienstag, 24. September, 20.35 Uhr. Die Folgen sind zwischen 20 und 40 Minuten lang, eben immer so lange, bis wir denken, alle Fragen zu einem Thema sind beantwortet. Dabei stellt Oli meistens die Fragen und ich antworte. Es gibt immer eine Leitfrage, an der wir uns entlang hangeln. In der ersten Folge heißt es etwa "Warum können Handschuhe töten?", wir reden darin über das Problem Weltraumschrott.

Oliver Günther: Dann haben wir die Rubrik "Olis Besserwisser-Frage". Da versuche ich auf unsympathisch-besserwisserische Art auszuloten, ob Dirks unendliches Wissen nicht doch seine Grenzen hat. Ich glaube, da werden wir auch den ein oder anderen auch inhaltlich interessanten Akzent setzen, sozusagen kleinere, exotische Planeten des Wagnerschen Weltraum-Kosmos  ansteuern, die ich besonders verlockend finde. Und natürlich nehmen wir auch gerne Anregungen und Fragen von den Leuten "draußen" entgegen. Über Twitter kann man direkt mit uns Kontakt aufnehmen @Weltraumwagner. Für solche Nutzerfragen wird auch genug Platz sein.

Wird es O-Töne, Gäste oder Ausflüge zu fernen Galaxien geben?

Dirk Wagner: Erst mal nicht, das ist aber definitiv eine Option für die späteren Folgen!

Oliver Günther: Zunächst mal muss ich mich in Dirks eigenem Kosmos zurechtfinden. Denn wie es sich für einen echten Nerd gehört, hat er zig Raketenmodelle und eine fast komplette Raumfahrt-Bibliothek zu Hause. Das wollen wir natürlich alles nutzen.

Dirk Wagner: Von der Güntherschen Qualifizierung als "Nerd" fühle ich mich besonders geehrt.

Welche Themen werden in der ersten (zweiten, dritten) Folge behandelt?   

Dirk Wagner: Was tun gegen Weltraumschrott? Was ist schwieriger - eine Mission zum Mond oder zum Mars? Wie sucht man nach Leben im All?

Wie kam dieses gemeinsame Projekt zustande?

Dirk Wagner: Wir kennen uns schon seit fast 20 Jahren, haben in verschiedenen Konstellationen im hr zusammengearbeitet, sind lange befreundet und sogar mal gemeinsam zu einem Luft- und Raumfahrtkongress gefahren. Dabei haben wir uns immer wieder über das Thema unterhalten.

Oliver Günther: Über die Jahre haben wir eine bestimmte Form des Umgangs miteinander entwickelt. Wir ziehen uns gerne gegenseitig ein bisschen auf, aber immer mit viel Spaß und Freude. Sprich: Mit Dirk was zusammen zu machen, ist für mich eigentlich immer mehr als nur Arbeit.

Und wer übernimmt welche Rolle bei "Weltraumwagner"?

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Dirk Wagner: Da Oli in seiner ihm eigenen Art immer gute und kritisch-tiefgründige Fragen gestellt hat, dachten wir irgendwann: "Das müssen wir vertonen!". Ich interessiere mich ja schon für das Thema, seit ich denken kann, habe Raumfahrtkongresse besucht, war bei einem der letzten Space-Shuttle-Starts dabei und habe Missionen im europäischen Weltraumkontrollzentrum in Darmstadt verfolgt. Wovon ich Oli natürlich immer ungefragt und ausführlich berichtet habe.

Oliver Günther: In seiner "ihm eigenen  Art" klingt ja nett. Dirk hat total viel Ahnung von Raumfahrt. Der weiß fast alles, ich dagegen bin totaler Laie. Aber Raumfahrt, Weltall , das finde ich schon – um es mit Mr. Spock zu sagen – "faszinierend". Ich lese auch sehr gerne Science-Fiction-Literatur, finde dieses an "Grenzen gehen" super interessant. Aber vor allem höre ich sehr gerne zu, wenn Dirk über Raumfahrt spricht. Weil er einfach super gut erklären kann und mich immer wieder mit seiner Leidenschaft und seiner Begeisterung mitreißt. Und am Ende weiß ich immer etwas, wovon ich vorher nicht gar wusste, dass ich es wissen wollte.

Oliver Günther hat ja schon mit dem  "Cybercrime" Podcast Furore gemacht. Wie unterscheidet sich die Arbeit an einem Podcast von der an einer "klassischen" Radio-Reportage, Beitrag oder Feature?

Oliver Günther: Na ja, ich finde die Trennung immer ein bisschen künstlich. Podcast bedeutet im Unterschied zum Radio erst mal, dass man die Möglichkeit hat, sich etwas anzuhören, wenn man es anhören möchte – und nicht dann, wenn es gesendet wird. Sprich: Bei einem Podcast entscheiden sich die Leute bewusst dafür, sich etwas anhören zu wollen. Das kann ein Thema sein – wie in unserem Fall die Raumfahrt. Das kann auch eine bestimmte Anmutung sein. Der größte Unterscheid ist wahrscheinlich, dass ein Podcast nicht in ein Sendekonzept eingebunden ist, mit Nachrichten zu bestimmten Uhrzeiten und so auch keiner strengen zeitlichen Begrenzung unterliegt. Dirk und ich reden einfach so lange über ein Thema, bis wir denken, wir haben alle Aspekte. Oder so lange, wie wir Lust haben, darüber zu reden.

Weitere Informationen

Weitere terrestrische und extraterrestrische Informationen

Mehr Informationen bietet auch die Pressemeldung zum hr-iNFO-Podcast "Weltraumwagner".

Dirk Wagner ist vom Grimme-Institut für den Deutschen Radiopreis in der Kategorie "Bester Moderator" nominiert.

Der Podcast ist jederzeit nachtzuhören auf hr-iNFO und in der ARD-Audiothek.

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