Frank Angermund
Regionalreporter Frank Angermund Bild © Martina Chardin

Frank Angermund ist hr-Regionalreporter und berichtet aus Frankfurt.

Ein besonders ungewöhnlicher, kniffliger und spektakulärer Einsatz war … die Liveberichterstattung über die Blockupy Proteste zur EZB Eröffnung am 18. März 2015. 25.000 Menschen aus ganz Europa demonstrieren in Frankfurt gegen die Sparpolitik der EZB und der EU. Doch bereits in den Morgenstunden kommt es zu massiven Ausschreitungen. Autos und Barrikaden brennen. Es kommt zu Straßenschlachten zwischen gewaltbereiten Demonstranten und der Polizei. Ein Polizeirevier wird angriffen.

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Kontakt

Telefon: +49 (0)69 155 4761
E-Mail: Frank.Angermund@hr.de

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Selbst Feuerwehrleute werden angegangen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort; die EZB hermetisch abgeriegelt. Und in dieser brenzligen Situation habe ich von morgens 6:00 h bis in den Nachmittag ein Live-Gespräch nach dem anderen geführt. Immer begleitet vom Sound der Hubschrauber, die in der Luft kreisen. Teils mit einem Schal vor dem Gesicht, um den Rauch nicht einatmen zu müssen oder in unmittelbarer Nähe von heftigen Auseinandersetzungen. Dieser Einsatz bleibt unvergesslich! 

Typisch für die Menschen in Frankfurt ist …, dass sie weltoffen sind.

Ich möchte unbedingt …, dass die Tour de France nochmal in Frankfurt Station macht.

Mein persönlicher Lieblingsplatz in Frankfurt ist ... kein Platz sondern ein Stadtteil: Sachsenhausen. Drippdebach. Sachsenhausen ist ein fantastisches Großstadtviertel mit tollen Cafés, Museen, dem Mainufer, Flohmärkten, Plattenläden, Buchhandlungen, Radgeschäften und, und, und. Ich bin gerne in Sachsenhausen unterwegs.  

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Lebenslauf

Frank Angermund wurde 1968 in Wuppertal (NRW) geboren. Seine berufliche Laufbahn startete mit einer kaufmännischen Ausbildung. Schnell merkte er aber, seine berufliche Zukunft wird nicht im kaufmännischen Bereich liegen. Allerdings sammelte er in dieser Zeit erste Erfahrungen als Texter und Sprecher von Werbespots. Nach seinem Zivildienst begann er ein Lehramtsstudium in Wuppertal. Parallel zum  Studium arbeitet er als Reporter für den NRW-Lokalradiosender "Radio Neandertal" (Kreis Mettmann). Hier absolvierte er von 1999 bis 2001 sein Volontariat. Nach dem Volontariat schrieb er als Reporter für die NRZ in Hilden und war jahrelang Redakteur und Morgenmoderator des Privat-Senders. 2007 bekam er mit der Redaktion von Radio Neandertal den LfM-Hörfunkpreis für die Berichterstattung über eine Kohlenmonoxid-Pipeline durch den Kreis Mettmann. Von 2002 bis 2006 moderierte er zudem die Bundesligasendung des Dortmunder Lokalsenders "Radio 91.2". 2014 verschlug es ihn privat und beruflich nach Hessen. Sein Ziel: Wieder journalistischer arbeiten. Seit 2014 ist er für den hr-Hörfunk Reporter für Frankfurt im Einsatz.

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