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Das ständige Tippen, Teilen, Smartphone checken ist bei Jugendlichen längst Alltag. Aber wo liegen die Chancen und Risiken des Internets und sollten wir die eigene Nutzung nicht manchmal überdenken? Gemeint ist der Jugendmedienschutz. Der 30-minütige Film "Always on. Wie viel Macht haben digitale Medien über uns" von Anna Roytman und Tra My Trinh beschäftigt sich genau mit diesem Thema.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Ausschnitte aus den Clips der YouTube-Künstlerin "Coldmirror" zu Themen, wie "Gaming", "Datensicherheit" oder "Hatespeech". Interviews von Jugendlichen, die zu diesen Themen Stellung beziehen und die Experteneinschätzung von Prof. Leonard Reinecke vom Institut für Publizistik in Mainz sind weitere wichtige Strukturelemente des Films "Always On." Außerdem geht es um Fragen, wie "Müssen wir dauerhaft erreichbar sein?" und "Ab wann spricht man von Onlinesucht?"

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Fragen, denen sich auch die Autorinnen des Films im Selbsttest gestellt haben. Was sie dennoch von wirklicher Onlinesucht trennt, wird im Interview mit einem ehemaligen Spielsüchtigen deutlich. Auch die Bloggerin Jacqueline.Isabelle kommt zu Wort und berichtet aus der Praxis. "Wie viel sollte man von sich im Internet preis geben?" und "Wie sicher sind die persönlichen Daten im Netz?" – Fragen, die nicht nur die Arbeit eines Influencers prägen, sondern auch uns beschäftigen sollten.

In China hat man das aber kaum noch selbst in der Hand. Der Zugriff des Staats auf persönliche Daten ist hier an der Tagesordnung. In Deutschland ist das zwar nicht ganz so einfach. Wie schnell es dennoch geht, Opfer eines Datenklaus zu werden, führt hr-Autorin Nora Mahmoud im Selbsttest vor. Aber nicht nur der Datenklau ist ein Problem, auch Datenmüll in Form von Hasskommentaren kann jeden treffen. Aber wo verläuft die Grenze zwischen eigener Meinung und wo beginnt der Hass im Netz?

Themen, die nicht nur Jugendliche, sondern uns alle betreffen und deshalb einen Blick hinter die Kulissen allemal wert sind.