Pyramiden von Gizeh
Die Pyramiden von Gizeh Bild © picture-alliance/dpa

"Den sieben Weltwundern auf der Spur" heißt eine 10-teilige Reihe des Hessischen Rundfunks. Wer glaubt, dahinter verbirgt sich ein Rechenfehler, der irrt.

Die sieben berühmten Bau- und Kunstwerke der Antike haben die Reporter und ihr Filmteam so beeindruckt, dass manche von ihnen wie die Pyramiden von Gizeh ausführlicher gezeigt werden. Die Reportagen stellen nicht nur die Bauwerke und ihre Geschichte vor, sie zeigen auch, wie die Menschen an den jeweiligen Orten mit "ihren" Weltwundern leben.

Montag, 26.08.2019, 7:15 Uhr

1/10 Die Pyramiden von Gizeh  
hr 14'49''    

Die Pyramiden von Gizeh wurden zur Zeit der 4. Dynastie von den Königen Cheops, Chephren und Mykerinos errichtet (2590 – 2470 v. Chr.). Die Cheops- und die Chephrenpyramide sind die höchsten Bauwerke des gesamten Altertums, die die Höhe des babylonischen Turms um mehr als ein Drittel überragten. Die Cheopspyramide erreichte über einer quadratischen Grundfläche mit 230 Meter Seitenlänge ursprünglich eine Spitzenhöhe von 146 Meter. Die Chephrenpyramide hatte ursprünglich bei einer Kantenlänge von 215 Meter eine Spitzenhöhe von 144 Meter. Im Innern der Pyramide war offenbar stets nur eine – im Verhältnis zum riesenhaften Volumen der Pyramide – bescheidene Grabkammer angelegt. Die Kammer wurde entweder im Felsuntergrund, in der Höhe des Pyramidenpflasters oder im Schwerpunkt der Pyramidensteinmasse errichtet. Nur bei der Cheopspyramide wurde die endgültige Grabkammer außer dem Zugangsstollen auch noch durch enge Lüftungskanäle – zwanzig mal zwanzig Quadratzentimeter – mit der Außenwelt verbunden. Nach der Beisetzung der Mumie in der Grabkammer wurde der Zugangsschacht jeweils endgültig verrammelt und zugemauert, so dass niemand mehr den Einstieg erkennen konnte.

2/10 Die Pyramiden-Grundidee  
hr 14'40''

Es ist keineswegs so, dass die Pyramiden in Ägypten vom Himmel gefallen wären, wie einige Autoren es gerne hätten. Vielmehr gab es eine Entwicklung, die von den ersten einfachen Königsgräbern in Sakkara über die Stufenpyramide des Djoser in Sakkara bis hin zum perfekten Weltwunder der Cheops-Pyramide führt. Das Erstaunliche hierbei ist, wie rasant die Entwicklung vonstatten ging. Vom ersten, größeren Steinbauwerk, der Djoser-Pyramide, die ursprünglich nur als Mastaba geplant und aus kleinen Kalksteinblöcken gebaut war, dauerte es keine achtzig Jahre, bis die Technik und das Know-how so weit entwickelt waren, dass die Cheops-Pyramide mit all ihren Rätseln der Bautechnik errichtet werden konnte.

Dienstag, 27.08.2019, 7:20 Uhr

3/10 Osiris und Isis  
hr 14'39''    

4/10 Im Tal der Könige  
hr 14'45''  

Mittwoch, 28.08.2019, 7:20 Uhr

5/10 Babylon - die hängenden Gärten der Semiramis  
hr 14'57''    

6/10 Der Artemistempel von Ephesus  
hr 14'49''

Donnerstag, 29.08.2019, 7:20 Uhr

7/10 Die Zeusstatue von Olympia    
hr 14'50''    

8/10 Das Mausoleum von Halikarnossos  
hr 14'30''

Freitag, 30.08.2019, 7:20 Uhr

9/10 Der Koloss von Rhodos    
hr 14'45''    

10/10 Der Leuchtturm auf der  Insel Pharos
hr 14'41''

Die kleine Insel Pharos liegt vor der ägyptischen Stadt Alexandria. Der Turm auf der Insel, der im dritten Jahrhundert v.Chr. errichtet wurde, ist bis heute der höchste Leuchtturm, der je erbaut wurde: 120 Meter hoch. 1330 wurde er durch ein Erdbeben zerstört. Der Leuchtturm von Pharos ist erst sehr spät ein Weltwunder geworden, da er nicht auf der Originalliste des Antipatros von Sidon aufgeführt war. Er wurde im 6. Jahrhundert durch Gregor von Tours in die Liste aufgenommen.