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Wie lebt es sich für junge Menschen in der Stadt und auf dem Land? Ein Thema in "Wissen und mehr" im hr-fernsehen.

Montag, 25.05.2019, 06:35 Uhr

Stadt, Land, Fluss
1/4 Leben im Dorf und in der Stadt
 
WDR 14'40''

Luca wohnt auf dem Land und besucht Malcolm in der Stadt. Die beiden erkunden die Kölner Altstadt, die typische Merkmale einer über Jahrhunderte gewachsenen Stadt aufweist.

2/4 Vom Dorf zur Stadt  
WDR 14'42''

Jana lebt in einem Dorf im Sauerland und Malcolm in Köln. Der Film begleitet beide auf ihrem jeweiligen Weg zur Schule: Während Malcolm in fünf Minuten in der Schule ist, benötigt Jana etwa eine Stunde.

Dienstag, 26.02.2019, 06:15 Uhr

Stadt, Land, Fluss
3/4 Freizeit und Tourismus
 
WDR 14'49''

Saskia trifft sich mit Freundinnen in einem Café und entschließt sich zu einer Bewerbung als Animateurin. Der Film zeigt verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in und um die Stadt Dorsten in Nordrhein-Westfalen.

4/4 Landschaft im Wandel  
WDR 14'26''

Der 16-jährige Niklas fährt von Neu-Borschmich in sein früheres Heimatdorf Alt-Borschemich. Hier ist er mit seinem Opa verabredet, der dort früher auf einem Bauernhof lebte. Das Dorf ist fast verlassen und abgerissen. Braunkohle wird an dieser Stelle im Tagebau abgebaut.

Mittwoch, 27.02.2019, 06:15 Uhr

Ein Dorf in Berlin
aus: Big Cities  
SWR 14'48''

Der Rundling ist ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Berlin-Johannisthal. 62 Großstädter haben hier ein Gegenmodell zum anonymen Großstadtleben in der Hauptstadt verwirklicht. Die Idee stammt vom Berliner Architekten Harald Zenke, der selbst im Rundling lebt. Nicht nur gemeinsam, auch ökologisch wird hier gewohnt: Die 20 Häuser sind größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz, Lehm und Stroh gebaut. Ein ausgeklügeltes Energiekonzept ermöglicht es außerdem, alle Häuser mit Heizenergie, Warm-, Kalt- und Brauchwasser, sowie Strom zu versorgen.

Fisch und Gemüse direkt aus Berlin 
aus: Big Cities  
SWR 14'54''

AquaTerraPonik - das ist Fisch- und Gemüsezucht kombiniert in einem geschlossenen Wasserkreislauf. Die Fische produzieren Dünger für die Pflanzen, die Pflanzen reinigen das Wasser wieder für die Fische. 2013 hat das Berliner Start-Up TopFarmers mit dem Projekt begonnen. Seit Frühjahr 2016 treten die TopFarmers mit der größten AquaTerraPonik-Anlage Europas den Beweis an, dass das System wirtschaftlich rentabel sein kann. Das Ganze soll langfristig auch auf Flachdächern umgesetzt werden. Eine Chance - nicht nur für Berlin, sondern für viele Metropolen weltweit!

Donnerstag, 28.02.2019, 06:15 Uhr

Der Xantener Dom
1/2 Die Geburt einer Stadt
 
WDR 14'31''

Den Xantener Dom kann man auch als den "kleinen Bruder" des Kölner Domes bezeichnen, beide sind sie Bauwerke der Gotik, haben beide den gleichen Bauherrn und ihre Ursprünge reichen bis in die Antike. Doch neben ihrer Größe gibt es einen ganz gravierenden Unterschied: Die Stadt Köln gäbe es auch ohne den Dom, die Stadt Xanten nicht. Am Anfang der Xantener Stadtgeschichte stand eine "cella memoriae", ein einfaches Heiligengrab, nicht viel größer als eine Kapelle. Das war vor mehr als 1700 Jahren. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem Grab eine Pilgerstätte, bis schließlich 752 an seiner Stelle ein Männerstift entstand. Fromme Männer aus bestem Hause ließen sich in "ad sanctos", lateinisch "Zu den Heiligen", nieder. Aus "ad sanctos" wurde Xanten und aus dem Männerstift eine ganze Stadt. Das Stift existiert längst nicht mehr, wohl aber die Mauer, die den inneren Bezirk der wohlhabenden Glaubensbrüder, die sogenannte Immunität, von der restlichen Stadt trennt. Die Geschichte Xantens ist ein Musterbeispiel für die Entwicklung vieler Städte in Deutschland, die historische Spurensuche durch Stadt und Dom ist wie eine Zeitreise durch 2000 Jahre Geschichte.

Der Xantener Dom
2/2 Symbol des Wiederstandes
 
WDR 14'23''

Der St. Viktor-Dom in Xanten ist mehr als nur die größte Kirche am Niederrhein. Er ist Symbol für den Widerstand gegen Terror und Tyrannei. Der Legende nach soll der Dom über dem Grab des Heiligen Viktors errichtet worden sein. Viktor gehörte zu einer römischen Legion, deren Legionäre im dritten Jahrhundert nach Christus hingerichtet worden sind. Sie alle waren getaufte Christen und weigerten sich, den römischen Göttern zu opfern, lieber starben sie. Den Ort, an dem die Legionäre bestattet wurden, nannte man "ad sanctos" - "Zu den Heiligen". Aus "ad sanctos" wurde dann später der Stadtname Xanten und auf den Gräbern der Heiligen entstand der Dom. An ihrem Grab hält der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen 1936 eine seiner berühmtesten Reden. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen", lautet seine Kampfansage an die Nationalsozialisten.

Freitag, 01.03.2019, 06:15 Uhr

Medellin: Ernten im  Asphaltdschungel
aus: Big Cities
SWR 12'32''

Mit 2,4 Millionen Einwohnern ist Medellín die zweitgrößte Stadt Kolumbiens – ein Asphaltdschungel, der weiter wächst. Doch zahlreiche Menschen und Initiativen haben sich zu einem Gärtner-Netzwerk zusammengeschlossen, um dem etwas entgegenzusetzen. Gemeinsam erschließen sie die Stadt, bepflanzen freie Flächen, lassen Beete und Gärten entstehen und tragen ihre Initiative in die Schulen.

Teheran: Das Schokoladentaxi
aus: Big Cities  
SWR 14'45''

Der Taxifahrer Mojtaba Chegini hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um dem stressigen Großstadtverkehr von Teheran zu trotzen: In seinem Taxi reicht er Frühstück oder Schokolade und plaudert mit seinen Fahrgästen über Gott und die Welt. Mojtaba Chegini lernt viel von den Menschen, die er herumkutschiert. Er lässt sie in ein Gästebuch schreiben und hat sogar seine eigene Partnerbörse ins Leben gerufen, um Singles zusammenzubringen; denn Mojtaba Chegini hat ein Gespür für die Menschen entwickelt, die für die Dauer einer Fahrt bei ihm im Taxi sitzen. Mit viel Humor bringt er sie dazu, sich zu öffnen und von sich zu erzählen.