Eine Szene des Dreißigjährigen Krieges als zeitgenössische Malerei des Museums des Alte Bischofsburg in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin), aufgenommen am 17.02.2011. Dietmar Pieper und Johannes Saltzwedel legen ihre Aufsatzsammlung «Der Dreißigjährige Krieg. Europa im Kampf um Glaube und Macht - 1618-1648» vor.

Der Weg zum Frieden nach einem Krieg kann lang und mühsam sein, wie etwa beim Dreißgjährigen Krieg. Oder was taten die Eltern und Großeltern in der NS-Zeit? Thema in "Wissen und merh" im hr-fernsehen.

Montag, 16.12.2019, 07:10 Uhr

Der lange Weg zum Frieden 1/2
1648 - Wie der Dreißigjährige Krieg  beendet wurde 

WDR 29'33''

Im Dreißigjährigen Krieg geht es einerseits um Religion: Ein Jahrhundert nach Luthers Reformation bekämpfen sich Katholiken und Protestanten. Andererseits stehen Machtansprüche der Schweden, der Habsburger, der Franzosen und anderer auf dem Spiel. Entsprechend kompliziert ist der Versuch, alle Kriegsparteien an einen Tisch zu bringen und endlich Frieden zu stiften, nachdem allein in den deutschen Gebieten etwa vier Millionen Menschen gestorben sind. Die Diplomaten aller Seiten müssen all ihre List und Überzeugungsarbeit aufbringen.

Dienstag, 17.12.2019, 07:15 Uhr

Der lange Weg zum Frieden 2/2
1648 - Wie der Dreißigjährige Krieg  beendet wurde
     
WDR 29'12''

Je länger der Krieg andauert, desto grausamer und hemmungsloser gebärden sich die Soldaten. Statt ihre Truppen zu bezahlen oder zu verpflegen, lassen die Herrscher sie plündern und morden. Als es endlich zu Friedensverhandlungen kommt, einigen sich die Kriegsparteien hierfür auf zwei Orte im Herzen Europas: Münster und Osnabrück. Dennoch dauert es noch fünf Jahre, bis 1648 endlich der Frieden verkündet wird.

Mittwoch, 18.12.2019, 07:15 Uhr

Vater, Mutter, Hitler: Vier Tagebücher und eine Spurensuche
1/2 Begeisterung und Zweifel
   
SWR 29'50''

Was taten die Eltern und Großeltern in der NS-Zeit? Vier Familien stellen sich dieser Frage und gehen mithilfe alter Tagebücher und Briefe auf Spurensuche. In aufwändigen Spielszenen und mit Dokumentaraufnahmen wird das Leben von Ida Timmer, Felix Landau, Wilm Hosenfeld und Luise Solmitz in der Nazizeit rekonstruiert. Der zweiteilige Film zeichnet ein authentisches Bild des damaligen Alltagslebens in Deutschland und zeigt, wie stark die nationalsozialistische Familiengeschichte das Leben der Nachfahren beeinflusst. 

Donnerstag, 19.12.2019, 07:15 Uhr

Vater, Mutter, Hitler  
2/2 Krieg und Verderben
   
SWR 29'44''

Was taten die Eltern und Großeltern in der NS-Zeit? Vier Familien stellen sich dieser Frage und gehen mithilfe alter Tagebücher und Briefe auf Spurensuche. In aufwändigen Spielszenen und mit Dokumentaraufnahmen wird das Leben von Ida Timmer, Felix Landau, Wilm Hosenfeld und Luise Solmitz in der Nazizeit rekonstruiert. Der zweiteilige Film zeichnet ein authentisches Bild des damaligen Alltagslebens in Deutschland und zeigt, wie stark die nationalsozialistische Familiengeschichte das Leben der Nachfahren beeinflusst. 

Freitag, 20.12.2019, 07:15 Uhr

Die Kinder der Villa Emma: Eine wunderbare Rettung im  Krieg    
WDR 29'02''

Die Zahl ist kaum zu fassen: Zwei Millionen Kinder und Jugendliche fielen nationalsozialistischer Gewalt zum Opfer. Viele davon starben, weil die Bevölkerung nicht an ihrem Schicksal interessiert war. Wie es anders gehen konnte, zeigt der Film über die Rettung 72 jüdischer Flüchtlingskinder. Ihnen begegnete im italienischen Nonantola mutige Solidarität und menschliche Wärme. Im Film erinnern sich Dorfbewohner und beschreiben Überlebende ein "Paradies". Nur einem der Kinder, Salomon, konnte nicht geholfen werden…