Junge Frau beim Radiohören
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Seit vielen Jahren hören viele Hörerinnen und Hörer ihren Lieblingssender täglich mehrere Stunden lang über Antenne. Wenn es ums Radio geht, bleibt die Terrestrik, analog ebenso wie digital, nach wie vor der Empfangsweg Nummer eins.

Das Programmangebot

Über sein analoges Sendernetz verbreitet der Hessische Rundfunk seine sechs Radioprogramme hessenweit zum einfachen Empfang über Antenne:

Zu den Frequenzen

Beabsichtigen Sie den Kauf eines neuen Radiogeräts?

Ob mobil, portabel oder stationär, schon heute empfiehlt es sich darauf zu achten, dass der Empfänger sowohl UKW- als auch Digitalradio (DAB+)-tauglich ist. Es gibt eine Vielzahl von Geräten in verschiedenen Leistungsklassen auf dem Markt, die sowohl analoge als auch digitale Hörfunkprogramme wiedergeben können. Gerade beim Autoradio überzeugen die Vorteile des Digitalradios: Neben der guten Tonqualität kommen viele der neuen multimedialen Zusatzdienste, natürlich abhängig vom Funktionsumfang des Endgeräts, besonders zur Geltung, ebenso wie die vereinfachte Programmeinstellung durch automatische Frequenzsuche.

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Weitere Informationen: DAB+

Digitalradio ist ein zusätzliches Radio-Programmangebot über Antenne auf Basis des DAB+ Standards. Auf unserer Internetseite finden Sie weitere Informationen dazu.

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Weitere Informationen: Geräte-Konfigurator

Hier finden Sie einen praktischen Geräte-Konfigurator, der Ihnen bei der Auswahl hilft.

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Die Antenne

Bei der Wahl der Antenne, sollte die persönliche Empfangssituation berücksichtigt werden. Oft gelingt ein guter Empfang schon mit einer einfachen Wurf- oder Teleskopantenne. Geeigneter sind Außenantennen, und noch besser Dachantennen. Manchmal hilft es schon, das Radio an einen anderen Platz zu stellen – meist ist eine Position nahe am Fenster und weit weg von möglichen Störquellen wie elektronischen Geräten günstig.

Die UKW-Programme werden in horizontaler Polarisation in Hessen verbreitet.

Zur Frequenzsituation

Das UKW-Band (87,5 – 108 MHz) ist mittlerweile eng mit Programmen belegt, nur sehr vereinzelt ist es noch möglich, für ein Programm eine freie Frequenz zu finden. Diese darf die bereits vergebenen Frequenzen nicht stören. Deshalb können nur vergleichsweise kleine Gebiete mit neuen Frequenzen versorgt werden.

Das UKW-System lässt sich nicht weiter ausbauen, die Grenzen der Frequenzressourcen und des analogen Systems sind längst erreicht. Die vorhandenen Frequenzen reichen nicht aus, um alle hr-Hörfunkprogramme überall in Hessen in gleich guter Qualität zu verbreiten.

Aussichten – wie geht es weiter?

Das UKW-System hat sich bewährt und wird bis auf Weiteres bestehen bleiben. Allerdings stößt es an seine Grenzen.

Einen Termin für eine UKW-Abschaltung gibt es derzeit nicht. Eine mögliche Abschaltung ist auch eine politische Entscheidung, die die Rundfunkanstalten nicht alleine treffen können. Dazu braucht es regulatorische Vorgaben durch den Gesetzgeber.

Die Digitalisierung des Radios ist bei der gegebenen UKW-Frequenzknappheit unerlässlich, um auch in Zukunft ein vielfältiges Programmangebot zu garantieren. Die besten Chancen, sich als digitales UKW-Nachfolgesystem zu etablieren, hat Digitalradio DAB+, das auch dem Hörfunkempfang über Antenne eine digitale Zukunft ermöglicht und parallel zu UKW verfügbar ist.