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Kurz, bunt, knallig - so wollen Jugendliche Informationen verpackt haben. Stimmt gar nicht, beweist "bubbles", das junge hr-Format auf YouTube und Snapchat: Hier gibt's auf Wunsch von Teenagern ausführliche Videobeiträge – und zwar immer dann, wenn es sich lohnt, mal länger über eine Sache zu sprechen.

Und wann lohnt es sich? Das können etwa Themen wie Rassismus, Behinderung, Drogen oder auch Transgender sein.

"bubbles" wird für Funk, das junge Angebot von ARD und ZDF, im Hessischen Rundfunk produziert und richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Die Videos greifen die Themen der Jugendlichen auf und versuchen für jede Folge auf die Wünsche der Teenager einzugehen und dementsprechend zu reagieren. Das heißt, keine Frage ist zu peinlich, um gestellt zu werden. Die Themen entspringen Umfragen unter Schüler*innen und werden dann aufbereitet.

Beliebte YouTuber erzählen bei "bubbles" von ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, äußern ihre Meinung und geben Tipps, wie Jugendliche mit den typischen Problemen ihrer Generation umgehen sollen. Von Selbstbefriedigung über Mobbing, Drogen bis hin zu Genderthemen.