Kinder und Jugendliche laufen auf eine Villa zu.

Ein Film über 72 jüdischen Kinder und Jugendliche, die im italienischen Nonantola Zuflucht vor den Nazis fanden, über das "Wirtschaftswunder", das eher ein Glücksfall war, und ein Film über "75 Jahre Frieden in Hessen", in dem Zeitzeug*innen die Enkelgeneration treffen.

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zum Download Teacher's Snack: "Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit"

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"Teacher's Snack" gibt in lockerer Folge erste Tipps und Anregungen für den Einsatz von Filmen im Unterricht. Diesmal dreht sich die Sendewoche um die persönlichen Schicksale von Menschen im Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit und um die Frage, die sich Schüler*innen stellen mögen: "Was geht mich das heute noch an?"

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Montag, 28.06.2021, 07:20 Uhr

Die Geschichte des Südwestens
6/7 Nationalsozialismus und Krieg
   
SWR 29'47''

Dienstag, 29.06.2021, 07:20 Uhr

Die Geschichte des Südwestens
7/7 Nachkriegszeit und Neuordnung
   
SWR 29'45''

Mittwoch, 30.06.2021, 07:20 Uhr

Die Kinder der Villa Emma: Eine wunderbare Rettung im Krieg    
WDR 29'02''  

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg suchen jüdische Kinder Zuflucht vor der Deportation. Drei Jahre lang irren sie in Europa umher, dann finden sie ausgerechnet im faschistischen Italien in der "Villa Emma" einen sicheren Platz. Dank der Solidarität und des Mutes der Bevölkerung überleben die Kinder, auch als Norditalien durch Wehrmacht und SS besetzt wird.

Schließlich gelingt ihnen die Flucht in die Schweiz. Und endlich, noch einmal drei Jahre später, können sie zu ihrem eigentlichen Ziel aufbrechen: Richtung Palästina.

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Zum ARD-Spielfilm "Die Kinder der Villa Emma"

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Donnerstag, 01.07.2021, 07:20 Uhr

Die NS-Zeit
aus: Was geht mich das an (4/4)

WDR 28'58''

Manchmal machen ganz alltägliche Entscheidungen Geschichte. Eine junge Frau sucht in unsicheren Zeiten das Wir-Gefühl – und schaut weg, als ganz normale Leute in der Nazi-Zeit ausgegrenzt und getötet werden. Sie will sich ihr kleines Stück Leben, Ordnung, Zufriedenheit bewahren und unterstützt damit ein Terrorregime. Solche Lebenswege haben Geschichte geschrieben – aber angefangen hat alles mit Fragen, die uns heute ähnlich begegnen könnten, und mit ganz menschlichen Entscheidungen. Die Zuschauer erleben Geschichte aus der Ich-Perspektive. Unmittelbar und emotional: Die fiktive NS-Mitläuferin, gespielt von Judith Neumann, erzählt von den Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben: Konnte man wirklich dem rassistischen Wahn des NS-Regimes nichts entgegensetzen? Macht sich schuldig, wer nichts tut? Wie kann Ideologie das Handeln und Denken eines Einzelnen verändern? Die Mitläuferin schafft die Verbindung aus dem Schwarz-Weiß des Geschichtsarchivs hinein in unsere Gegenwart: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

Freitag, 02.07.2021, 07:20 Uhr

1945 und ich: 75 Jahre Frieden in Hessen     
hr 30'00''

Viele Nächte durchlebte die 14jährige Ilse Brillof im Luftschutzkeller: „Ich habe meinen Kopf in den Schoß meiner Mutter gelegt und die hat laut geschrien.“ Fritz Neuschäfer wurde kurz vor Kriegsende noch Soldat: „Wenn du dich nicht meldest, stellen sie dich an die Wand - das musst du mit 16 Jahren erst mal verkraften.“ Walter Hofferbert war 23, als er in russische Gefangenschaft geriet. Er träumt noch heute davon: „Was ein Stück Brot wert ist, erlebt man erst, wenn man so lange gehungert hat.“ 1945 war der Krieg endlich vorbei, doch der Neuanfang im Frieden alles andere als leicht: Ausgangssperre, Trümmerleben und immer noch Hunger. Welche Ängste, Träume, Hoffnungen bestimmten das Leben in Hessen? Die davon noch erzählen können, waren damals Kinder. Wie unterscheidet sich ihre Lebenswirklichkeit von der heutiger Kinder und Jugendlicher? Was wissen die Jungen noch vom Krieg? Von den Großeltern? Im Film treffen einige der letzten Zeitzeug*innen und die Enkelgeneration aufeinander. Gerade erlebe unser Land die schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, heißt es. Lernen wir jetzt neu zu schätzen, was uns lange selbstverständlich war: 75 Jahre Frieden.