Hessischer Film- und Kinopreis 2023: hr-Jury vergibt den Ensemblepreis an den Cast des Films "Was man von hier aus sehen kann"

Die Jury des Hessischen Rundfunks (hr) verleiht den Ensemblepreis des diesjährigen Hessischen Film- und Kinopreises an die Schauspielerinnen und Schauspieler des Films "Was man von hier aus sehen kann" von Regisseur Aron Lehmann.

Ensemble des Films "Was man von hier aus sehen kann"
Ensemble des Films "Was man von hier aus sehen kann" Bild © HR/Claussen+Putz Filmproduktion
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Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Autorin Mariana Leky und wurde 2022 von der Claussen + Putz Filmproduktion GmbH und der ARD Degeto produziert. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Luna Wedler, Corinna Harfouch, Karl Markovics, Ava Petsch, Cosmo Taut, Rosalie Thomass, Benjamin Radjaipour und Hansi Jochmann. Am Freitag, 20. Oktober, wird der Ensemblepreis feierlich auf der Gala des Hessischen Film- und Kinopreises 2023 in der Frankfurter Alten Oper übergeben.

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Luna Wedler in der Rolle als Luise im Film "Was man von hier aus sehen kann"
Luna Wedler in der Rolle als Luise im Film "Was man von hier aus sehen kann" Bild © HR/Filmstill/Claussen + Putz Filmproduktion GmbH/ARD Degeto
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Luise lebt bei ihrer Oma in einem abgelegenen Dorf im Westerwald. Selma wohnt schon immer dort, doch eines unterscheidet sie von den anderen Leuten im Ort: Sie kann den Tod voraussehen. Jedes Mal, wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Dabei ist es jedoch nicht vorauszusehen, wen es treffen wird. Demzufolge befürchten die Einwohner des Ortes für die nächsten Stunden das Schlimmste, wagen aber auch mal etwas, gestehen ihre Geheimnisse oder verschwinden auf einmal.

Die Begründung der hr-Jury

Die Regie folgt dem verspielt-melancholischen Ton der literarischen Vorlage von Mariana Leky und lässt die Grenzen des realistischen Erzählens hinter sich. Virtuos und unaufdringlich, mit viel Liebe zum Detail und fotografiert in warmen Farben, erzählt der Film auf zwei Zeitebenen eindringlich vom Kindsein und vom Erwachsenwerden – vom Lieben, Trauern und Träumen. Das Herzstück dieser märchenhaften Szenerie ist das hervorragende Schauspiel-Ensemble, das bis in kleinste Rollen überzeugt. Luna Wedler als Luise setzt wunderbare Akzente. Dem Optiker ohne Namen, gespielt von Karl Markovics, gelingen starke emotionale Lichtblicke. Und Corinna Harfouch als Selma, die den Tod vorhersehen kann, hält bravourös die Balance zwischen Intimität und Ironie. Es entsteht eine große Nähe zu den einzelnen Figuren, die uns teilhaben lässt an deren Verletzlichkeit. Wie beinah schwerelos sich von Liebe und Tod erzählen lässt, das zeigt das großartige Ensemble der Verfilmung aufs Feinste. Warmherziges Kino, das berührt.

Live-Sendung sowie Highlight-Rückblick und Interviews – Die hr-Berichterstattung zur Preisverleihung

Die "Hessenschau" berichtet live vor dem Beginn der Gala von den Hessen-Oscars in der Frankfurter Alten Oper am Freitag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im hr-fernsehen. Am Sonntag, 22. Oktober, um 17 Uhr online in der ARD Mediathek und um 18.30 Uhr im hr-fernsehen präsentiert hr-Jury-Vorsitzende und Moderatorin Cécile Schortmann in der Sendung "Hauptsache Kultur Spezial: Der Hessische Film- und Kinopreis 2023" die Höhepunkte der Gala und führt Gespräche mit den Preisträgerinnen und Preisträgern, mit Filmschaffenden und Kinobetreibern.

Preisgekrönter Film ist am Sonntag im Capitol Witzenhausen zu sehen

Im Rahmen des Filmpreis-Wochenendes zeigen Kinos in Hessen die Siegerfilme des Hessischen Film- und Kinopreises in voller Länge. Auch der Gewinner-Film des Ensemblepreises „Was man von hier aus sehen kann” läuft auf der Leinwand: im Capitol Kino Witzenhausen am Sonntag, 22. Oktober, um 17 Uhr. Weitere Informationen zu den Hessen-Oscars gibt es online auf hessischerfilmpreis.de.

Sebastian Hübl
Sebastian Hübl Bild © hr/Ben Knabe

Pressereferent
Sebastian Hübl
Themen: 
hr3 und YOU FM
Telefon
: +49 (0)69 155 3789
E-Mailsebastian.huebl@hr.de 

Quelle: Hessischer Rundfunk