Alternativen für Kunden von Unitymedia und Kabel Deutschland HbbTV-Anwendungen im Kabel

Die großen Kabelunternehmen filtern bei der Verbreitung des hr-fernsehens in HD-Qualität die HbbTV-Anwendungen aus dem Programmsignal heraus.

Screenshot der ARD-Mediathek mit der Sendung "hallo hessen"
Bild © hr
  • Link kopiert!

Bei den großen Kabelunternehmen Unitymedia sowie Vodafone (ehemals Kabel Deutschland) werden bei der Verbreitung des hr-fernsehens in HD-Qualität – genauso wie bei allen anderen ARD-Dritten HD-Programmen – die HbbTV-Anwendungen aus dem Programmsignal herausgefiltert. Deswegen können Kunden von Unitymedia und Kabel Deutschland über die HD-Programme der ARD derzeit leider nicht auf Abruf-Inhalte wie die HbbTV-Mediatheken oder den verbesserten HbbTV-Videotext zugreifen.

Alternativen

  • Im SD-Programm ist die HbbTV-Signalisierung in der Regel noch enthalten, sodass über das hr-fernsehen in SD (Standardauflösung) eine Möglichkeit besteht, die HbbTV-Angebote des hr-fernsehens abzurufen.
  • Ist ein modernes TV-Gerät mit HbbTV-Funktionalität vorhanden, sollte geprüft werden, ob über die Portalanwendung des Geräteherstellers ein sogenanntes Icon (Bildsymbol) mit der "ARD Mediathek" angeboten wird. Dies sollte über die Smart-TV-Portale von Samsung, Sony, Philips und LG möglich sein. Diese TV-Hersteller verlinken über sogenannte herstellerspezifische Portalanwendungen (eine Auswahl verschiedener Icons in ihren Geräten) auf eine Reihe einschlägiger Webdienste wie beispielsweise die Mediatheken verschiedener Sender oder Streamingdienste wie "Netflix". Wird ein Icon für die "ARD Mediathek" angeboten, ist auch darüber die Möglichkeit gegeben, auf die Sendungen des hr-fernsehens zuzugreifen.
  • Weitere Alternativen für den Zugriff auf die ARD Mediathek bestehen über die folgenden Drittplattformen (Stand Oktober 2016): Amazon Fire TV Stick, Android TV, Google Chromecast.

Quelle: Hessischer Rundfunk