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zum Video Zeitraffer: Neues Bühnenbild für die Weiberfastnacht 2019

Das Bühnenbild für die "Hessische Weiberfastnacht" ist fertig. Die große Show ist am 1. März um 23:20 Uhr und am 3. März um 16:45 Uhr im hr-fernsehen zu sehen – mit nagelneuer, frecher Deko, bei der überdimensionale Netzstrümpfe, High Heels und Federboas eine tragende Rolle spielen.

Das alte Bühnenbild der "Hessischen Weiberfastnacht" war in die Jahre gekommen und außerdem viel zu klein für den Sendesaal, wo die Show seit diesem Jahr aufgezeichnet wird – hier ist die Bühne stattliche 20 Meter breit.

Die beiden hr-Mitarbeiterinnen Marika Braun und Gisela Kröhn haben die neue Deko entworfen, gebaut wurde sie in den hr-Werkstätten und Redaktionsleiter Axel Mugler ist begeistert: "Die Deko ist ein echter Gewinn für die hr-Fernsehfastnacht. Sie trägt die gleiche Handschrift wie unsere andere große Faschingsproduktion 'Hessen lacht zur Fassenacht', ist aber gleichzeitig unverwechselbar."

Gisela Kröhn, Marika Braun und Axel Mugler sitzen auf einer Treppe. Im Hintergrund das neue Bühnenbild.
Gisela Kröhn, Marika Braun und Axel Mugler (von links nach rechts) Bild © hr/Daniela Sommer

Typisch weibliche Accessoires, meterhohe Lippenstifte, Puderdosen und Cocktailgläser, werden – mit einem Augenzwinkern – in Szene gesetzt. "In der Fastnacht ist alles erlaubt, erst recht an Weiberfastnacht, da feiern die Frauen sich selbst", sagt die Diplomingenieurin für Innenarchitektur, Marika Braun. "Deshalb zeigen wir auf der Bühne alles, was 'frau' darf", ergänzt ihre Kollegin Gisela Kröhn, "Nagellack und Netzstrümpfe, hohe Hacken und Federboa".

Mann klettert in Nagellackflasche
Hier entsteht eine überdimensionale Nagellackflasche aus Styropor. Bild © hr/Marika Braun
Ein rosa Diamant aus Holz
Diamonds are the girls best friends - dieser ist aus Holz. Bild © hr/Marika Braun
Goldene Schere, die lilafarbene Krawatte abschneidet
Natürlicher Feind der Krawatte an Weiberfastnacht: die Schere ... Bild © hr/Marika Braun
Hölzernes Bein mit High-Heel und Netzstrumpfhose
Richtig hohe Hacken – dieses Bein ist fast deckenhoch. Bild © hr/Marika Braun
Mann arbeitet an Maske
Die neun Meter breite venezianische Maske dient als Hintergrund des Elferrats, Herzstück des Bühnenbildes. Bild © hr/Marika Braun

Die Produktion ist ein echtes Gemeinschaftswerk

Wie lassen sich in der Deko die Lautsprecherboxen unterbringen? Wo müssen Öffnungen für Kabel sein? Beim Bau tauchen immer wieder Fragen auf, hier und da muss etwas geändert oder auch improvisiert werden: "Dass wir die Werkstätten im Haus haben, ist hier ein echter Pluspunkt", so Marika Braun. Und Gisela Kröhn fügt hinzu: "Weil alle mitdenken und nicht einfach nur ihr Ding durchziehen, funktioniert am Ende alles so gut."

Auch das Licht spielt beim Bühnenbild eine tragende Rolle. "Viele kleine Lämpchen helfen uns, eine unverwechselbare Atmosphäre zu schaffen, jedes Deko-Objekt muss für sich wirken", sagt Marika Braun. Deswegen ist sie immer im Austausch mit den Kolleg*innen von Licht und Ton, Kamera und Regie: "Wir entwerfen nichts still vor uns hin, sondern überlegen immer wieder, wie sich unsere Ideen am besten auf der Bühne realisieren lassen", so Gisela Kröhn.

Wenn aus einer unscheinbaren Zeichnung schließlich ein Bühnenbild wird, sei das schon ein fantastisches Gefühl, schwärmt Marika Braun: "Und wenn man dann kurz vor der Show durch sein eigenes Bild läuft, weiß man, warum man diesen Beruf so liebt."