Davidstern am Eingang des Jüdischen Friedhofs in Bocklemünd, Köln.

Was heißt es heute für junge Jüdinnen, in Deutschland zu leben? Wie können die Gläubigen der drei großen Religionen miteinander auskommen? Wie kamen jüdische Menschen nach 1945 mit dem Leben in Deutschland zurecht? Was können einige der letzten Zeitzeug*innen der Enkelgeneration weitergeben?

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"Teacher's Snack" gibt in lockerer Folge erste Tipps und Anregungen für den Einsatz von Filmen im Unterricht.

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Montag, 13.09.2021, 07:20 Uhr

Jung, jüdisch, weiblich
aus: Echtes Leben      
WDR 29'25''

"Ich möchte in keine Schublade gesteckt werden, aber das passiert gerade in Deutschland immer wieder!" Linda Rachel Sabiers ist eine meinungsstarke Frau. Jüdin, Bloggerin, Autorin. Helene lässt sich gerade zur Rabbinerin ausbilden.

Frau schaut in Kamera

Rina ist angehende Grundschullehrerin, alleinerziehend und lebt in einer streng orthodoxen Gemeinde. Was bedeutet es heute, als junge Frau das Judentum in Deutschland zu leben? Dieser Frage geht "Echtes Leben" gemeinsam mit drei Frauen nach.

Dienstag, 14.09.2021, 07:20 Uhr

Wir leben weiter
Jüdisches Leben in Frankfurt nach 1945    
hr 29'48''

Wie konnte nach 1945 in Frankfurt wieder jüdisches Leben entstehen? Nach der Shoah? Mit dem Trauma der Konzentrations- und Vernichtungslager? Von den Frankfurter Juden, die nicht rechtzeitig vor dem Nazi-Terror fliehen konnten, überlebten nur wenige die Shoah.
Der Film sucht Antworten und zeichnet ein sensibles Porträt jüdischen Lebens in der Mainmetropole aus der Sicht mehrerer Generationen. Das sei bis heute von der Shoah geprägt, sagt Dieter Graumann, ehemaliges Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main. Heute gehört diese Gemeinde mit über 7.000 Mitgliedern wieder zu den größten in Deutschland. Immer wieder konfrontiert mit Antisemitismus, stellt sich für viele Juden erneut die Frage, ob sie sich wirklich für das richtige Land entschieden haben. Bis heute ringen Juden um mehr Empathie für ihr Schicksal und wünschen sich, Deutschland wirklich ihre Heimat nennen zu können.

Mittwoch, 15.09.2021, 07:20 Uhr

Jüdisches Museum Frankfurt
Museums-Check mit Markus Brock      
SWR 29'29''

Ein Besuch im Jüdischen Museum Frankfurt ist für Marina Weisband immer auch eine Begegnung mit ihrer eigenen Geschichte und Vergangenheit.

Jüdisches Museum

Markus Brock begrüßt die jüdische Publizistin als Gast im Museums-Check.

Donnerstag, 16.09.2021, 07:20 Uhr

Funkkolleg Religion Macht Politik

Was glaubst du denn?
aus: Ich und die anderen       
WDR 29'44''

Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden, aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

Freitag, 17.09.2021, 07:20 Uhr

1945 und ich:  75 Jahre Frieden in Hessen      
hr 29'35''  

1945 war der Krieg endlich vorbei, doch der Neuanfang im Frieden alles andere als leicht: Ausgangssperre, Trümmerleben und immer noch Hunger. Welche Ängste, Träume, Hoffnungen bestimmten das Leben in Hessen? Die davon noch erzählen können, waren damals Kinder. Wie unterscheidet sich ihre Lebenswirklichkeit von der heutiger Kinder und Jugendlicher? Was wissen die Jungen noch vom Krieg? Von den Großeltern?
Im Film treffen einige der letzten Zeitzeug*innen und die Enkelgeneration aufeinander. Gerade erlebe unser Land die schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, heißt es. Lernen wir jetzt neu zu schätzen, was uns lange selbstverständlich war: 75 Jahre Frieden.