Eine Schwebfliege hat sich auf einer Blüte niedergelassen.

Der Klimawandel beeinflusst nicht nur uns Menschen. Auch Insekten leiden stark darunter. Aber können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Und wie werden sich die nächsten Jahre auf unsere Lebensmittel auswirken?

Montag, 17.10.2022, 07:20 Uhr

Menschen paddeln auf einem Floß nach einem heftigen Monsun.

Wo das Klima auf der Kippe steht
6/6 Indien und Himalaja
WDR 28'22''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Das gewaltige Himalaya-Massiv und der indische Subkontinent bilden eine klimatische Einheit. Alle nordindischen Flüsse entspringen den Himalaya-Gletschern, zu denen Klimajournalistin Bernice Notenboom hinaufsteigt. Vom Wasser der Gletscher sind eineinhalb Milliarden Menschen abhängig. Doch die Staubfahnen aus der zentralindischen Landwirtschaftszone, die unter zunehmender Trockenheit leidet, färben die Gletscher braun. Und sie tauen schneller ab, als sie im Winter wieder zunehmen. Zusätzlich nimmt die Verlässlichkeit des Monsunregens ab, sodass der bis in 1,5 Kilometer Tiefe abgesunkene Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird. Wissenschaftler forschen an völlig neuen Anbaumethoden, um die Menschen trotz allem zu ernähren.

Dienstag, 18.10.2022, 07:20 Uhr

Insektensterben

Insekten in Gefahr
SWR 29'36''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden geschildert, die nicht nur für den Biologieunterricht relevant sind.

Mittwoch, 19.10.2022, 07:20 Uhr

Honigbienen sitzen auf einer Wabe.

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
RBB 31'00''

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg (Brandenburg) am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern.

Donnerstag, 20.10.2022, 07:20 Uhr

Eine in Folie eingeschweisste Gurke (picture alliance / dpa Themendie)

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Die Gurke
WDR 09'39''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Bei Landwirt Klaus Heimanns und Hofnachfolger Philipp Klauth "fliegt" Tom bei der Ernte in Erkelenz über den Gurkenacker. Doch wie wächst die Gurkenpflanze eigentlich und wie ist ihr Nährwert? Nach der Ernte kochen Tom und Philipp die frischen Einlegegurken direkt am Feldrand ein.

Kürbis aus dem Ofen mit Hack und Schafskäse gefüllt

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Der Kürbis
WDR 09'49''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Zusammen mit Landwirt Jochen Roelen aus Jüchen erlebt Tom, dass Kürbisernte harte Handarbeit ist. Das geht in die Knochen! Auch erfährt er viel Spannendes rund um die Herkunft, das Wachstum und den Nährwert von Kürbissen. Einen der frisch geernteten Kürbisse nimmt Tom mit in seine Feldküche und zaubert mit Praktikant Jens daraus eine köstliche Suppe.

Rosenkohl

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Der Rosenkohl
WDR 09'50''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Dass die Rosenkohlernte eine kalt-nasse Angelegenheit ist, erlebt Tom beim Landwirt Bruno Syben in Nettetal. Dabei ist Rosenkohl sehr gesund und wächst ganz ungewöhnlich. Praktikantin Anna hilft Tom am Feldrand, eine leckere Rosenkohlpfanne zu kochen.

Freitag, 21.10.2022, 07:20 Uhr

Spargel und Erdbeeren

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Der Spargel
WDR 09'44''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Spargelernte ist Knochenarbeit! Das erlebt auch Tom bei Landwirtin Regina Rothkopf und ihrem Sohn Maximilian in Euskirchen. Ob grün oder weiß, die Stangen sind der Spross der Spargelpflanze und ein gesundes Frühlingsgemüse. Zusammen mit Maximilian brät Tom am Feldrand aus dem frisch geernteten Spargel ein schnelles Pfannengericht.

Kleine Rosmarin-Kartoffeln (Drillinge) mit grobem Salz auf Holzbrett angerichtet.

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Die Kartoffel
WDR 09'51''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Bei Landwirt Heinz-Georg Olligs fährt Tom in Bedburg auf dem großen Kartoffelroder mit. Dort sortiert er die erntefrischen Knollen vor. Wie wachsen Kartoffeln eigentlich und wie gesund sind sie? Zusammen mit Erntehelferin Christina brät Tom direkt am Ackerrand die besten Kartoffelpuffer der Welt.

Eine Person mit schwarzen Handschuhen hebt an einem Marktstand ein Bündel Karotten aus einer grünen Kiste hoch.

Feldküche - Vom Acker direkt in den Topf
Die Möhre
WDR 09'45''
zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Zusammen mit Landwirt Carsten Abenhardt entdeckt Tom in Datteln den Unterschied zwischen Bund- und Waschmöhren. Und er darf bei der Ernte sogar den riesigen Klammbandroder fahren. Aber wie wachsen Möhren eigentlich und wieso sind sie so gesund? In der Verpackungshalle entdeckt Tom eine XXL-Waschmaschine für Möhren. Und schließlich kocht Tom zusammen mit Janina Möhrentagliatelle. Lecker!