Unser Korrespondent Michael Lehmann bei den Meteora-Klöstern

"Wissen und mehr" wirft einen Blick in die Arbeit der Auslandskorrespondenten, hinterfragt die Islamsfeindlichkeit und den Zweck von Grenzen. Und berichtet über den Alltag der Deutschänder.

Montag, 05.04.2021, 07:20 Uhr

"Wissen und mehr" entfällt am Ostermontag

Dienstag, 06.04.2021, 07:20 Uhr

Marokkos einzige Kooperative für Abfall-Recycling

Was passiert in der Welt? Die Arbeit der ARD-Auslandskorrespondenten      
SWR 29'26''

Täglich sind sie im Einsatz, oft unter schwierigen Bedingungen, und berichten nach Deutschland: die ARD-Auslandskorrespondenten. Der Film begleitet den Fernsehkorrespondenten Matthias Ebert zu den dramatischen Waldbränden im Amazonasgebiet von Brasilien und die Hörfunkkorrespondentin Astrid Corall zum Europäischen Parlament in Brüssel, wo sie Abgeordnete zu Wahlvorbereitungen befragt.
Die beiden Korrespondenten geben Einblicke in ihre Arbeit, erklären, woher sie ihre Informationen bekommen, wie sie Fakten überprüfen und wie ihre Berichte entstehen. Die Redaktionen von „Tagesschau“ und anderen ARD-Nachrichtensendungen stehen mit den Korrespondenten im engen Austausch. Das große Korrespondentennetz der ARD mit 31 Auslandsstudios sorgt für kompetente und kritische Berichterstattung über alle Regionen der Welt.
Die Korrespondenten ordnen das Geschehen in ihren Einsatzländern ein, geben Hintergrundinformationen und verfolgen langfristige Entwicklungen.
Sie berichten über aktuelle Ereignisse, über Alltag und Kultur der Menschen und erklären Hintergründe. Ihre Landeskenntnisse, ihre guten Kontakte und die Flexibilität, schnell mit einem Team vor Ort zu sein, sind dabei unverzichtbar.

Mittwoch, 07.04.2021, 07:20 Uhr

Mann schaut in Kamera

Unser Leben: Deutschländer      
RBB 29'29''

"Wenn Leute mich sehen, bin ich natürlich der Ausländer", sagt Raphael Hillebrand. Dabei ist er Deutscher, aber für viele sieht er nicht so aus, weil er schwarz ist. Manchmal scheint die deutsche Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes eine geschlossene Gesellschaft zu sein. Wer dazu gehört und wer nicht, wird anhand äußerer Merkmale entschieden.
Natürlich ist die Zugehörigkeitsbestimmung nach äußeren Merkmalen immer schon Unsinn gewesen, und inzwischen hat ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland eine Migrationsgeschichte. Die Hälfte davon sind Deutsche. Doch immer noch sind vorgefertigte Bilder tief in vielen Köpfen verankert.
"Deutschländer" erzählt die Geschichten von drei Berlinerinnen und Berlinern, die ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft beanspruchen, indem sie direkt in die Mitte gehen.
Ein Film von Yvonne App und Mario Bergmann

Donnerstag, 08.04.2021, 07:20 Uhr

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Islamfeindlichkeit: Berechtigte Angst vor fremder Kultur?
aus: Respekt    
BR 27'59''

Niemand darf wegen seines Glaubens benachteiligt oder bevorzugt werden. Vorurteile gegenüber Menschen muslimischen Glaubens stehen dazu in Widerspruch. Wie gehen Muslime damit um? Wie erreichen wir ein friedliches Miteinander?
Häufig sind es einfach nur äußerliche Merkmale, aus denen Menschen vorschnell schließen, dass ihr Gegenüber muslimischen Glaubens ist. Aussehen, Kleidung und meistens auch der Name verleiten manche dazu, andere einfach in eine „Schublade“ zu stecken. Und dabei ist noch nicht einmal sicher, ob der Mensch, über den vorschnell ein Urteil gefällt wird, überhaupt einer muslimischen Glaubensgemeinschaft angehört. Kommt auch noch eine verallgemeinernde, negative Sicht auf den Islam als Religion hinzu, ist dies eine noch stärkere Diskriminierung der Betroffenen. Islamfeindlichkeit ist meist geprägt durch Angst vor Überfremdung, nicht selten ist es auch eine generelle Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Moderator Rainer Maria Jilg trifft junge Menschen muslimischen Glaubens und befragt sie, wie sie aus ihrer Perspektive Situationen erleben, in denen sie mit Vorurteilen konfrontiert werden – in Freizeit, Schule und Ausbildung oder im Berufsleben.

 

Freitag, 09.04.2021, 07:20 Uhr

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Grenze! Schutz oder Ende der Freiheit?
aus: Respekt    
BR 28'01''  

Grenzen können tödliche Hindernisse sein, aber auch Schutz vor Verfolgung. Wie sich Grenzen für Menschen auswirken, ist je nach Pass und sozialem Status höchst verschieden. Für Deutsche und die meisten anderen Europäer schien die Welt jahrzehntelang immer grenzenloser zu werden, doch globale Fluchtbewegungen, der Brexit, oder Trumps Pläne für eine Mauer zwischen USA und Mexiko bringen Grenzen machtvoll zurück – in unser Bewusstsein und ganz real in unser Leben. Was bedeutet diese neue Konjunktur der Grenze? Wie haben sich Grenzen historisch entwickelt. Welche Bedeutung haben sie für die Demokratie? Was kosten Grenzen – und wen? Bei Grenzen geht es immer darum, ein Innen vor einem Außen zu schützen, aber was bewirkt das bei Menschen und ihren Gesellschaften? Auf der Suche nach Antworten übertritt RESPEKT-Moderator Ramo Ali selbst Grenzen. Er trifft Fluchthelfer, die DDR-Bürgern den Weg über die Grenze in die Freiheit geebnet haben. Er erfährt von dem Holocaust-Überlebenden Laudislaus Löb, wie ihm die Schweizer Grenze 1944 das Leben rettete. Und er testet experimentell, wie Menschen reagieren, wenn ihnen plötzlich Grenzen in den Weg gestellt werden.