Collage aus Medienzeichen wie Emojis und Symbolen wie Lautsprecher und Schriftzug "Lexikon"

Von A wie "App" bis Z wie "Zensur": In der neuen Lexikon-Serie von "So geht Medien" erklären bekannte Moderator*innen und Journalist*innen von ARD, ZDF und Deutschlandradio in Kurzvideos Medienbegriffe. Dazu bekommen Jugendlichen und Lehrkräfte Tipps für mehr Medienkompetenz. Am 1. Dezember ging es los mit "Emojis" :-)

Den Anfang macht die Moderatorin der Sendung "Wissen macht Ah!", Clarissa Corrêa da Silva (WDR). In einem kurzen Video bringt sie auf den Punkt, was Emojis sind, und führt vor, wie sie einem gezeichneten Koalabären ihr persönliches Augenzwinkern verleiht. Unkompliziert, leicht verständlich und maximal zwei Minuten lang: Das ist das Markenzeichen der neuen Lexikonreihe von „So geht Medien“, dem innovativen Webangebot für Medienkompetenz von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Medienkompetenz fördern

Die kurzen Clips geben zusätzlich zur Erklärung Tipps für den medienkompetenten Umgang. Bei den Emojis heißt das: kulturelle Unterschiede beachten. Daumen und Zeigefinger zum Kreis geformt, sind ein Zeichen für Okay. Aber in Brasilien – wo Clarissa herkommt – ist diese Geste eine Beschimpfung.

Ab 1. Dezember jeden Sonntag ein neues Video

Am Sonntag, 1. Dezember, um 10 Uhr ging das erste Video der neuen Lexikonreihe online auf www.so-geht-medien.de und auf Youtube in der "So geht Medien"-Playlist des ARD-alpha-Kanals. Danach folgt jede Woche ein weiterer Begriff. Die Themen reichen von Begriffen der digitalen Medienwelt wie zum Beispiel "Darknet", "Hate Speech", "Binge-Watching", "Augmented Reality", "Vlog" und "Chatbot" zu journalistischen Grundbegriffen wie "Interview", "Recherche" und "Pressefreiheit" sowie Fachbegriffen wie "Bauchbinde", "Teleprompter" und "Podcast".

Das Lexikon richtet sich, wie die Unterrichtseinheiten von "So geht Medien“, an Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Die Videos eignen sich für den Medienkompetenzunterricht, stehen aber jedermann zur Verfügung.

Prominente Moderator*innen und Korrespondent*innen

hr3-Moderatorin Kate Menzyk im Studio mit Kopfhörer und vor Mikrofon

An der Lexikonserie wirken prominente Moderator*innen und Korrespondent*innen von ARD, ZDF und Deutschlandradio mit wie "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer, Sandra Maria Gronewald von „hallo Deutschland“ (ZDF) oder Kate Menzyk von der "Die Kate Menzyk Show" des Hessischen Rundfunks (hr3). Menzyk beispielsweise erklärt die Begriffe "Bashen", "Follower", "Hashtag" sowie "Like" und "Dislike".

Moderator*innen von "funk" zeigen im Stil des jungen Content-Netzwerks von ARD und ZDF, was zum Beispiel Hate Speech, Darknet oder Pressefreiheit bedeutet. Mit dabei sind unter anderem "MrWissen2go" Mirko Drotschmann und Lisa Altmeier von dem Format "reporter". Korrespondent*innen, die für die Öffentlich-Rechtlichen aus allen Erdteilen berichten, geben mit den Videos auch kurze Einblicke in ihre Arbeitswelt – zum Beispiel Kathrin Erdmann in Tokio und Anne Allmeling in Kairo.

Weitere Moderator*innen und Korrespondent*innen haben der Videoserie von "So geht Medien" schon ihre Unterstützung zugesagt und werden – oder haben bereits – Clips gedreht.

Erweiterung des bisherigen Lexikons

Die neue Videoserie erweitert das bisherige Lexikon von "So geht Medien" und möchte noch gezielter darauf hinwirken, digitale Medien kompetenzfördernd einzusetzen.

Weitere Informationen

Lexikon Medienbegriffe von "So geht Medien"

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