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Wahlmaschine von 1962

Die Landtagswahl steht an. Das beschäftigt heute wie vor 56 Jahren die Menschen in Hessen und den Hessischen Rundfunk. Die Gemeinde Biebesheim am Rhein kaufte damals die erste tragbare Wahlmaschine. Der Reporter ist hörbar beeindruckt von den Vorteilen des "Stimmenzählgeräts". Wie die Maschine funktionierte, zeigt dieses Fundstück aus unserem Fernseh-Archiv.

"Das Gerät bietet viele Vorteile, die der herkömmliche Wahlvorgang nicht kennt", betont der Reporter und fragt, "warum solche Stimmenzählgeräte nicht längst überall benutzt werden. Wahlbetrügereien sind so gut wie ausgeschlossen. Und auch Fehler, die der Wähler oder der Wahlhelfer verursachen könnte, gibt es nicht mehr. Wo früher 20 Wahlhelfer gebraucht wurden, kommt man jetzt mit vier bis fünf aus. Obendrein geht das Wählen schneller, als bei der herkömmlichen Methode. Jeder Wähler erhält eine Marke, die er in den Schlitz der Partei steckt, der er seine Stimme geben möchte."

Weitere Vorteile des Stimmenzählgerätes: "Das schwierige Auszählen der Wahlzettel und das zeitraubende Öffnen der Umschläge fällt weg. Außerdem kann  man am Sonntag um 18 Uhr, unmittelbar nach Toresschluss, das Wahlergebnis ablesen, wie man auch zwischendurch jederzeit an den Zählwerken sehen kann, wie die Aktien der Parteien stehen."

Der Beitrag war in der "hessenschau" vom 10. November 1962 zu sehen.

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